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Blog / Meine Welt: Umweltschutz geht uns alle an – Was kann der Einzelne beitragen?

Autor: Max Frey

Was kann ich als einzelner beitragen, um unseren Planeten so lange wie möglich als für die Menschheit - und selbstverständlich auch für die Tier- und Pflanzenwelt - bewohnbar zu erhalten?

Ein erster Schritt kann es sein, beim Lebensmittelkauf auf die Herkunft der Produkte zu achten - und weniger auf deren Preis. Denn billig heißt in erster Linie billig erzeugt – und das ist meistens alles andere als umweltfreundlich. Wer regional kauft, kauft umweltschonend und unterstützt die heimische Landwirtschaft! Doch schon beim so häufig strapazierten Schlagwort "Bio" sollte man aufpassen. Denn was ist "Bio" überhaupt? Wer naturbelassene Produkte direkt beim Bauern oder auf dem Markt kauft, erwirbt möglicherweise eher "Bio"-Produkte als wenn er zu Lebensmitteln mit einem "Bio"-Gütesiegel auf der Verpackung greift. Denn wer setzt sich schon so genau mit den zu erfüllenden Vorgaben für ein solches Gütesiegel auseinander? Und welchen Sinn macht es, Bioprodukte aus dem Ausland zu erwerben? Sind die nach einem Transport durch mehrere Länder tatsächlich noch "bio"? Durchaus ein Thema also, mit dem man sich intensiver auseinandersetzen sollte.

Ein weiterer Punkt, den man mit einiger Bewusstseinsbildung gut erfüllen kann, ist Abfallvermeidung. Oder zumindest die Achtsamkeit darauf, welche Materialien man dem Abfall zuführt. Plastikvermeidung etwa ist im Kleinen gar nicht so schwierig. Dabei muss man gar nicht so weit gehen wie einige komplette Plastik-Verweigerer. Deren Engagement ist zwar löblich, für viele aber im realen Leben nicht umsetzbar. Doch die konsequente Ablehnung von Plastiksackerln beim Einkaufen ist ein ganz konkreter und vor allem konstruktiver Schritt! Meistens weiß man ja in groben Zügen schon vorher, was man einkaufen will, und kann daher von vornherein seine eigene Einkaufstasche oder einen Rucksack mitnehmen. Und schon müssen einige Plastiksackerln weniger von den Kaufleuten ausgegeben werden, wodurch weniger von diesem die Umwelt so belastenden Material in den Müll-Kreislauf gerät!

Und dann ist da natürlich das Auto! Gerade am Land ist es häufig unumgänglich, mit dem eigenen Pkw unterwegs zu sein. Größere Distanzen und ein nicht so toll ausgebautes Öffi-Netz zwischen den Ortschaften bieten da wenig Alternativen. Kurze Strecken sollten aber auch hier mit dem Fahrrad oder zu Fuß bewältigbar sein. Übrigens: Als Diesel-Fahrer muss man nicht automatisch ein schlechtes Gewissen haben, auch wenn einem das vielleicht seit einiger Zeit medial suggeriert wird. Sehr wohl sollte man sich jedoch gut überlegen, ob man für einen Weg von einem halben Kilometer wirklich auf den Kraftwagen zurückgreifen muss! Denn gerade die Kurzdistanzen sind es, die einen erheblichen Schadstoffausstoß mit sich bringen.

Zu guter Letzt wäre da noch die lebenswichtige Ressource Wasser zu erwähnen. Denn wer sich in Sachen Wasserkonsum beobachtet, findet hier sicher rasch Einsparungspotenziale. Zum Beispiel muss weder das Duschwasser die ganze Zeit fließen, noch jenes beim Geschirrabwaschen. Meistens ist es ja so, dass man den Wert des Wassers erst erkennt, wenn aus welchem Grund auch immer die Wasserzufuhr gesperrt wird. Dann erst wird einem klar, für wie selbstverständlich man das Vorhandensein dieser Ressource gemeinhin hält. Über die Kostbarkeit sauberen Wassers sollte man jedoch durchaus nachdenken. Denn eines ist sicher: Wer sparsam mit Wasser umgeht, leistet schon einen wichtigen Beitrag zur Erhaltung des ökologischen Gleichgewichts.

Zusammengefasst lässt sich also festhalten, dass jede und jeder Einzelne wichtige Beiträge zur Erhaltung oder letztlich sogar zur Verbesserung der aktuellen Umweltsituation leisten kann, ja eigentlich muss. Und wenn von der internationalen Politik keine Anreize oder verbindliche Regelungen zum Umweltschutz kommen, wird es nur noch wichtiger, dass die „einfachen Leute“ Eigenverantwortung übernehmen.Wir alle hinterlassen einen ökologischen Fußabdruck und sind gefordert, diesen möglichst klein zu halten. Und wer diesbezüglich bewusst durchs Leben geht und sich immer wieder Gedanken macht, wie er oder sie mit den Resoourcen der Natur umgeht und ob man gewisse Dinge nicht auch umweltschonender handhaben könnte, ist schon auf einem guten Weg dorthin!


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