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Es steigt im klirrend kalten Morgen
Es steigt im klirrend kalten Morgen
ganz leis‘ und sanft die Sonn‘ empor.
Die Welt liegt noch im Traum geborgen
und kommt mir gar so friedlich vor.
Die Nacht, sie bracht‘ ein weißes Schweigen,
das glitzernd nun die Flur bedeckt.
Man möcht‘ sich dankbar nur verneigen
vorm Zauber, der in allem steckt.
Und tief im Herzen wächst der Glaube
an das, was uns zum Menschen macht.
Wie damals, als im Sternenstaube
die Liebe ward im Stall entfacht.
© Carmen Streißnig-Fink
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