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Blog / Das einzige was zählt ist Menge, Geschmack und Preis!

Ob es wirklich gesund ist und uns gut tut, ist uns eigentlich egal.

Der Skandal ist in aller Munde: Wo Rindfleisch drauf steht, kann Pferdefleisch oder Esel drinnen sein.

Da bleibt einem der Bissen im Hals stecken. Ist dieser Etikettenschwindel nur die Spitze des Eisbergs?

Wie viel Betrug steckt in unserem Essen?

Was ist in unseren Lebensmitteln noch alles drinnen, was nicht drauf steht? Bei welchen Produkten kann man noch darauf vertrauen, dass wirklich drinnen ist, was auf der Packung steht? Zum Beispiel die vielen Rückstände von Medikamenten die die Tiere bekommen. Wo stehen die? Oder die vielen Geschmacksverstärker, an die wir uns schon so gewöhnt haben. Wie genau sind diese deklariert? So dass wir wissen das sind Geschmacksverstärker.

Denn momentan wird wieder am eigentlichen Thema vorbei diskutiert!

Fleisch ist ein Luxusprodukt und sollte auch als solches konsumiert werden.

Wir Menschen konsumieren weltweit mehr Fleisch, als auf vernünftigen Weg produziert werden kann.

Ist das ethisch vertretbar?

Wie aktuell!!!
Frischfleisch mal direkt
So sieht es aus wenn Menschen heute direkt mit den Folgen ihres Handelns
konfrontiert werden. Solange wir es nicht wissen woher unsere Nahrung kommt ist uns alles "Wurscht"

 

Ich kann's auch schon nicht mehr hören, wenn immer wieder in den verschiedenen Sendung das Argument kommt: "Aber was soll ich machen, wenn ich mir ein qualitativ hochwertiges Fleischprodukt nicht leisten kann”?

Dann esse ich einfach weniger oder gar keines! Wäre meine Antwort dazu!

Ganz einfach! Oder?

Sich in Verzicht zu üben ist eine Tugend, die der Mensch verlernt hat! Höchst wahrscheinlich auch das Wissen wie ich koche und wie bereite ich Speisen zu, die ebenfalls Eiweiß und andere wertvolle Nährstoffe enthalten.

Ich habe mir jetzt zum Ziel gesetzt hier im Blog ab März über kostengünstige und gesunde Lebensmittel, die auch lecker schmecken und deren Zubereitung zu schreiben. Also einfach ab März hier im Blog bei den Rezepten stöbern.


Bildquelle: aboutpixel.de © Rolf Bork

Als mündige Bürger sollten wir aufhören unser Gewissen damit zu beruhigen uns auf Politik und Industrie zu verlassen. Wer sich nicht sicher sein kann woher ein Produkt kommt, sollte doch einfach darauf verzichten!

Sigrid Lindner hat im letzten Blogbeitrag über unser Brot geschrieben. Auch hier glauben die Konsumenten wie gesund doch der frisch aufgebackene Kornspitz oder das Semmer'l ist!

Wie naiv sind wir eigentlich, dass wir alles glauben?

Angebot und Nachfrage das alte leidliche Thema!

Wann endlich begreift der Konsument, dass er mit seinem Einkauf bestimmt, welche Produkte angeboten werden? Was nicht gekauft wird, verschwindet aus den Regalen und vom Markt. Warum gibt es denn die vielen Kundenkarten von Billa, Merkur und Co? Da geht der Warenfluss noch vor der nächsten Inventur in die Statistik was in die Regale kommt oder nicht!

Weniger und bewusst konsumieren wäre langfristig die einzige Lösung.

Freu mich auf viele Meinungen zum Thema!


Hier noch einige Links zu "Die größten Lebensmittelskandale"
EHEC, Hormone und Antibiotika im Fleisch, Glykol im Wein und Würmer im Fisch! Die Liste der Lebensmittelskandale wird immer länger.
derStandard
Stern.de
Spiegel 
RP Online
Wirtschafts Woche

Was steckt drin in unserem Essen?

Falsch etikettiertes Pferdefleisch ist nur ein kleiner Aspekt vom großen Lebensmittel-Verbraucherbetrug. In unserem Essen steckt - ganz legal - oft mehr drin, als wir wissen (wollen).
Konsument
Zusatzstoffe-online.de
Wirtschafts Woche
Bild.de

Herkunft und Reisepass für Nahrungsmittel ist nicht umsetzbar

derStandard


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2 Kommentare zu "Das einzige was zählt ist Menge, Geschmack und Preis!"

Wolfgang Prohaska

02.03.2013 20:15:12
Wir hören in den Medien immer wieder von "Fleischskandal!"
Der "Skandal" beginnt aber bereits beim täglichen Konsum von tierischen Produkten. Da sind einerseits die oftmaligen Besuche bei den Fast Foods Unternehmen (keine Namen zu nennen), oder schnelle Leberkäs-Semmeln zu erwähnen.
Schon vergessen, "Spinat mit Kartoffeln und Spiegelei", oder "Kochsalat mit Erbsen", "Eingebrannte Erdäpfel", eine "Griessuppe"? Alles billig zu haben, alles schnell zubereitet. "Kartoffelpuffer", wären auch so eine Sache, mit grünem Salat z.B.
In Wirklichkeit sind wir bereits Sklaven der Geschmacksverstärker, die in o.a. selbstgefertigten Produkten natürlich nicht vorkommen können. Oder wissen Sie, wo man Mononatriumglutatmat etwa kaufen könnte, um diese chemische Substanz dem Eigengekochten mit hinzufügen könnte? In der Apotheke erhältlich vielleicht, oder doch in der Drogerie ums Eck? Bei den Fertigprodukten steht oft: "Nach Oma´s Art". Habe ich so bei Leberknödeln gesehen. Na, die Oma hätte damals ganz schön zu tun gehabt, das Maltodextrin, das Hefeextrakt, das Senföl, das Raucharoma, etc. zusammenzuklauben, um diese geschmacksgerecht ihren Lieben kochen zu können. Und woher die Stabilisatoren nehmen, die Aromen, die Farbstoffe?
(Weil man ja in der Nachkriegszeit kaum was hatte und alles mit Künstlichem aufbessern musste!!). Komisch, diese Zeit liegt Jahrzehnte zurück, und trotzdem müssen wir heutzutage mit Ersatzstoffen leben.

Und wir haben uns daran gewöhnt. So sehr, dass wir nicht mehr davon lassen können.

Leute - euch "Alten" brauch ich nichts zu erzählen, aber auch ihr "Jungen": Abgesehen, dass ihr euch die Gedärme zusammenhaut bei zu viel Fleischkonsum - es gibt so viele gute und nahrhafte Sachen zu essen, und sie machen euch nicht müde und schlapp, sondern ihr werdet merken (nach nur einem gemischten Salat), wie aktiv ihr euch auf einmal fühlen werdet.
DER MENSCH I S T , was er I S S T.

Würden viele so denken, könnten wir gemeinsam den Bedarf an Fleisch einschränken und gleichzeitig sehr viel Tierleid verhindern.
Jeder soll sich darüber seine eingene Meinung bilden. Aber jede Meiinung zählt.

Wolf

Fritz Prem

03.03.2013 21:50:59
Als Bioobstbauer habe ich mich von Beginn an mit den Grundsätzen und der Ethik unserer Ernährung beschäftigt. Es ist ein Wahnsinn, wenn wir über Kontinente hinweg Eiweißfuttermittel verschiffen, um billiges Futter für eine Fleischproduktion in Europa zu haben und gleichzeitig den Menschen in Übersee die Lebensgrundlage entziehen.
Ich habe mich bewusst für die Produktion eines Lebensmittels entschieden, das so gegessen werden kann, wie es geerntet wird. Ein Bioapfel wird nicht denaturiert, es kommen keine Konservierungsmittel und Geschmacksverstärker dazu, sozusagen Natur pur. Die Lagerung passiert großteils mit erneuerbarer Energie.
Wenn immer behauptet wird, dass man sich gute Lebensmittel nicht leisten kann, dann sei in Erinnerung gerufen, dass der durchschnittliche Haushalt in Österreich nur etwa 11[%] von seinem gesamten Haushaltseinkommen für Lebensmittel und alkoholfreie Getränke ausgibt und somit weniger wie für die "heilige Kuh" Auto. Ein Liter gutes Kürbiskernöl ist oft billiger als ein Liter Spezial-Motoröl fürs Auto. Irgendwo passen da doch die Dinge nicht mehr zusammen.

Ich sehe es gleich wie im Artikel von Irmagard Underrain, dass es einfach wichtig ist, auf die Qualität und die Zusammensetzung der Ernährung zu achten und dass die Kosten für die Wiederherstellung der Gesundheit(siehe Haushaltspaneel für Gesundheit) sich dadurch ebenfalls positiv beeinflussen lassen.

Lg Fritz Prem

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