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Blogbeitrag von Sarah Schmidt

Ich fotografiere
seit mir meine Eltern im Kindergarten eine Polaroid Kamera geschenkt haben.
Damals knipste ich die sonderbaren Frisuren meiner Schulfreundinnen, sowie
Barbie-Puppen und klebte sie in mein Fotoalbum. Aus den Frisuren und
Barbiepuppen wurden im Laufe der Jahre alles Mögliche

wie Bäume, Müll, tote
Tiere, Freunde, lebende Tiere, Blätter, Sonnenstrahlen, bunte Lichter, Vögel,
Meer, Sand,

Verwandte, Bekannte und Fremde, sowie Momente, die mich berühren.
Momente die ich einfach festhalten will.

Für immer. Manche von ihnen bleiben
unangerührt auf der Festplatte meines PCs, bis ich Lust habe auf ein bisschen
Vergangenheit und Ablenkung. Auf Dinge, die ich wahrgenommen habe, auch wenn
sie noch so klein waren.

Auf Dinge, die mich glücklich machen. Irgendwann, als
ich vierzehn war, kauften mir meine Eltern ,nach monatelangem Bitten und
Betteln, endlich eine Spiegelreflexkamera. Im großen und ganzen macht es für
mich keinen allzu großen Unterschied ob Spiegelreflexkamera oder stinknormale
Digitalkamera. Beide erfüllen schließlich ihren Zweck und haben ihre Vor- und
Nachteile. (Irgendwie vermisse ich gerade meine kleine Digitalkamera, die an
einem heißen Sommertag den Sprung in das kühle Nass leider nicht überstand -
sie war doch so praktisch)

Manchmal greife ich auch zu analogen Kameras, um ein
oder zwei Filme zu knipsen. Daran reizt mich die Vorfreude und das Akzeptieren.
Man muss das Bild hinnehmen, so wie es nun mal ist - ohne Mucks.
Allerdings ist die Analogfotografie für mich
auf Dauer zu kostenintensiv und da ich es doch ziemlich gern habe, meine Bilder
zu bearbeiten, greife ich meistens lieber zur digitalen Kamera. Manchmal
erzählen mir Menschen über die Grundlagen der Fotografie und Bildbearbeitung -
also alles, was dahinter steckt, warum alles so ist und wie alles funktioniert,
und wie man es am besten machen soll und welche Regeln man befolgen soll, damit
das Endergebnis gut ist.

Aber was ist gut?

Ich hatte nie (und habe auch noch
immer nicht) das Gefühl, das alles so genau verstehen zu müssen. Ich
fotografiere, weil es mir Spaß macht und genau so, wie es mir Spaß macht. Mit Gefühl, manuell, ohne jeglichen Ehrgeiz,
ohne Plan, aber mit vieeeeeel Freude.
Mehr Bilder von mir in sind in der Bildergalerie auf murtalinfo zu sehen.
Schreibt doch einen Kommentar! ;) Sarah Schmidt
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3 Kommentare zu "Momente die ich einfach festhalten will. "
Sigrid Lindner
20.03.2013 06:56:58
Dass dir das Fotografieren Spaß macht, das sieht man, liebe Sarah!!! Kann dich gut verstehen und außerdem sieht man, dass du eine richtig "witzige Nuss" sein musst :-), nebenbei auch viele andere Emotionen, die ich in deinen Bildern erkennen kann! LG an dich!
Sarah
21.03.2013 08:02:51
hallo! vielen dank für den lieben Kommentar ! :D
Karin
27.03.2013 13:25:33
Das sind besondere Aufnahmen , gibt''s da noch mehr zu sehen? Lg und weiterhin so viel Spaß beim Fotografieren Karin
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