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Kevins und Silvias drittes Ziel war die Gemeinde St. Ruprecht - Falkendorf im Bezirk Murau. Gesprächspartnerin war Frau Bürgermeister Michaela Seifter. Sie informierte Kevin und Silvia über die bevorstehende Gemeindezusammenlegung mit St. Georgen ob Murau.

murtalinfo: Liebe Frau Bürgermeister, was wird sich bei der Gemeindezusammenlegung für ihre Gemeinde ändern?
Bgm. Michaela Seifter: Der Name ist das Erste was sich ändern wird, wir heißen ab 01.01.2015 St.Georgen am Kreischberg. Die Ortsteile bleiben, in dieser Form wie sie jetzt sind, erhalten. Was für uns ganz wichtig ist, unsere Volksschule wird mit Juli 2015 geschlossen. Das hat aber mit der Fusion nichts zu tun. Wir wissen noch nicht wo unsere Kinder die Schule besuchen werden, da wir im nächsten Jahr Sprengel getrennt sind und unsere Eltern selbst entscheiden dürfen wo ihre Kinder die Schule besuchen werden.
Die Gemeindebediensteten gehen in die neue Gemeinde über, was natürlich sehr wichtig ist. Kanal und Kläranlagen bleiben gleich für die nächsten 7 Jahre. Dasselbe gilt auch für die Wasserversorgung, die bleibt für die nächsten 7 Jahre mit den Gebühren bestehen.

murtalinfo: Welche Gemeinden werden zusammengelegt?
Bgm. Michaela Seifter: Die Gemeinde St. Ruprecht – Falkendorf wird mit der Gemeinde St. Georgen ob Murau zusammengelegt.
murtalinfo: Gab es schon Vorgespräche mit der fusionierenden Gemeinde?
Bgm. Michaela Seifter: Wir haben in allen Bereichen Gespräche geführt. Die wichtigsten Gespräche sind natürlich in der Verwaltung, um unsere Computerprogramme kennenzulernen, wo auch schon Einschulungen stattgefunden haben. Wir haben mit dem Bauhof und mit dem Vorstand der Gemeinde St. Georgen auch schon Gespräche geführt. In nächster Zeit ist eine Tour für die Verwaltungsangestellten von St. Georgen ob Murau geplant, damit sie auch wissen wie unser Bereich aussieht.
murtalinfo: Wo befindet sich in Zukunft das neue Gemeindeamt?
Bgm. Michaela Seifter: Das Gemeindeamt wird sich in Zukunft in St. Georgen ob Murau befinden.
murtalinfo: Gibt es für die Fusionsgemeinde in ihrem bestehenden Gemeindeamt weiterhin eine Servicestelle für die Bürger?
Bgm. Michaela Seifter: Das ist noch nicht sicher. Am Anfang des Jahres wird das bestimmt, bis die Gemeinde umgesiedelt ist. Dann wird man sehen wie es läuft.
murtalinfo: Wer wird in der Zwischenzeit die Amtsgeschäfte wahrnehmen?
Bgm. Michaela Seifter: Als Kommissär wurde vom Land Frau Bürgermeisterin Cäsilia Spreitzer aus St. Georgen ob Murau bestellt.
murtalinfo: Wie ist Ihr Verhältnis zu der fusionierenden Gemeinde?
Bgm. Michaela Seifter: Wir haben ein gutes Verhältnis zu den Vereinen, Landjugend, Kameradschaftsbund, Freiwillige Feuerwehr sowie zum Musikverein. Er hält schon seit Jahren Konzerte in der Kreischberghalle ab.
murtalinfo: Welche weiteren wirtschaftlichen und touristischen Vorhaben werden in Zukunft die Ziele dieser Gemeinden sein?
Bgm. Michaela Seifter: Wirtschaftlich heiraten wir ja eine Tourismusgemeinde. Ddadurch erhoffen wir uns auch, dass der Tourismus auch bei uns ein bisschen weitergeht. Wir haben ja einen ganz wichtigen Tourismuspunkt in der Gemeinde, das ist das Holzmuseum wo wir natürlich mit St. Georgen zusammen arbeiten. Wichtig sind natürlich auch unsere Zimmervermieter, Urlaub am Bauernhof und Pensionen. Wir haben ja fast keine Betriebe und auch keine Gewerbeflächen, das wirtschaftliche Angebot ist relativ gering.

murtalinfo: Was wünschen Sie sich für die Zeit während des Übergangs?
Bgm. Michaela Seifter: Es kann nur harmonisch und gemeinsam weitergehen um das Beste zu erreichen. Wir haben natürlich auch ein Konzept geschrieben was für unsere Gemeinde wichtig ist z.B. der Wegebau, Wildbachverbau, auch die Sicherheit unserer Bürger ist uns wichtigt. Das bringen wir in die neue Gemeinde ein und dafür werden sich unsere neuen Gemeinderäte weiter einsetzen.
murtalinfo: Was wünschen Sie sich für ihre persönliche Zukunft?
Bgm. Michaela Seifter: Ich wünsche mir einen harmonischen Umgang miteinander, so wie es im Jahr 2005 war. Die Vereine sollen möglichst gestärkt werden, denn gerade in unserer Region in einem so kleinen Ortsteil sind Vereine sehr wertvoll und wichtig. Wir haben auch nur Feste, die von Vereinen oder der Kirche veranstaltet werden. Wildbach ist auch noch ein wichtiges Thema. Wir haben sehr viele Wildbäche, die wirklich Gefahren schüren. Da muss Sorge für die Sicherheit der Menschen getragen werden und unser Wegenetz soll weiterhin erhalten bleiben. Wir haben sehr gute Straßen und das soll auch weiterhin so bleiben. Das wäre das wWichtigste.
murtalinfo: Vielen Dank, für das nette Gespräch und murtalinfo wünscht Ihnen weiterhin viel Erfolg!

Touristische Besonderheiten:
Die Gemeinde St. Ruprecht-Falkendorf bietet eine Vielzahl von Freizeitmöglichkeiten sowohl im Sommer als auch im Winter an.
Ideal für Radtouren ist der Murradweg mit bequemen Sitzbänken für Rast und Jause, der durch den Ortsteil St. Ruprecht führt. Wer lieber zu Fuß unterwegs ist kann sich bestimmt für die vielen Wanderwege durch die schöne Landschaft rund um St. Ruprecht-Falkendorf begeistern.
Auch die Schutzhütte am Fuße des Gstoder ist ein beliebtes Ausflugsziel bei Wanderern. Durch seine freistehende Position ist er ein idealer Aussichtsberg nach allen Seiten.
Erleben Sie auch den Rohstoff Holz in allen seinen Variationen. Das steirische Holzmuseum ist mehr als ein Ausflugsziel. Es bietet eine Vielzahl an Möglichkeiten für informative und zugleich erlebnisreiche Stunden für die ganze Familie.
Sei es in den Ausstellungen im Holzkistl oder beim Kegeln.
Sie können aber auch einfach die idyllische Landschaft genießen von der das Holzmuseum umgeben ist.

Ein weiteres Aktivangebot für die Gäste ist der gepflegte Sandtennisplatz im Sommer, wie auch die Eisstockbahn und die gespurten Langlaufloipen im Winter. Vor allem Skifahren und Snowboarden auf den 40 km langen Pisten am Kreischberg sind unter den Besuchern sehr beliebt
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