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Jedes Jahr am 14. Februar wird der Valentinstag gefeiert.
Über den Ursprung und die Bräuche des Valentinstags, gibt es mehrere Versionen.
Der Valentinstag gilt in vielen Ländern als Tag der Liebenden. Der Name des Tages wird heute zumeist auf die Legende des Bischofs Valentin von Terni zurückgeführt, der als christlicher Märtyrer starb. Er hatte laut dieser Legende einige Verliebte heimlich christlich getraut, darunter Soldaten, die nach damaligem kaiserlichen Befehl unverheiratet bleiben mussten. Zudem hat er der Legende nach den frisch verheirateten Paaren Blumen aus seinem Garten geschenkt. Die Ehen, die von ihm geschlossen wurden, haben der Überlieferung nach unter einem guten Stern gestanden. Auf Befehl des Kaisers Claudius II. wurde er am 14.Februar 269 wegen seines christlichen Glaubens enthauptet.
Brauchtum und Bräuche
Ungefähr auf den 14. Februar fiel das Fest Lupercalia im antiken Rom. Das Fest sollte Fruchtbarkeit bringen und war in der Stadt Rom üblich.
Zeitgleich wurde in weiten Teilen des römischen Reichs ein Fest zu Ehren der Götting Juno, Gattin des Zeus und Schutzpatronin der Ehe, begangen. Für junge Frauen gehörte es zu den Bräuchen, in Juno gewidmeten Tempeln das Libesorakel zu befragen. An diesem Tag wurden Ledige durch Lose einander zugeteilt, um sich in den folgenden Tagen besser kennenzulernen und vielleicht sogar zu heiraten. Verheiratete Männer beschenkten ihre Frauen mit Blumen - wie auch zum Valentinstag 2011 immer noch üblich.
In Finnland werden Sympathieerklärungen anonym verschickt. Wer jemanden nett findet, packt ein kleines Päckchen oder schreibt etwas Nettes.
In England gab es schon seit mehr als 500 Jahren den Brauch, unter feierlichen Ritualen und durch Losziehungen jeweils für ein Jahr Valentinspaare zu bilden. Kleine Geschenke und Gedichte wurden unter diesen Paaren ausgetauscht.
Im 17. Jahrhundert soll sich die Verehrte eines englischen Dichters mit Blumen für seinen Liebesbrief zum Valentinstag bedankt haben. Damit wurde der Brauch, Blumen zu schenken, gesellschaftsfähig.
Ein anderer Brauch im Mittelalter, den es in England, aber auch in Belgien und Frankreich gab, sollte einem Mädchen den ersten Mann, den es am 14. Februar draußen traf, zum Ehemann bescheren. Junge Männer standen, um dem Glück auf die Sprünge zu helfen, oftmals in der Früh mit Blumen vor dem Haus.
Siehe auch Wikipedia
Bildquelle: aboutpixel.de Tulpen_1 © Rainer Sturm
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