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Ich berichte heute über Cornelia Daniel eine beeindruckende 29 jährige Jungunternehmerin die den österreichischen Solarmarkt aufmischen will - und das ganze sehr erfolgreich! Sie gründete 2011 ein Unternehmen für Solar- und Photovoltaikberatung und verwirklicht und lebt ihren Traum.
Cornelia Daniel ist auch sehr stark daran
interessiert mehr Informationen zum Thema Sonnenenergie unter die Leute zu
bringen. Eine ihrer Missionen lautet: Jeder
Österreicher und jede Österreicherin soll den Unterschied zwischen Solarthermie
und Photovoltaik in einem Satz erklären können. Obwohl die Antwort darauf
eigentlich sehr einfach ist, wissen diese ein Großteil der Bevölkerung nicht.
Cornelia hat mich gebeten die Erklärung auch hier noch einmal unterzubringen:
Solarthermie erzeugt warmes Wasser also Wärme für die
Heizung und Warmwasserbereitung. SolarthermieKOLLEKTOREN sammeln die WÄRME aus der Sonne im Wasser oder anderen
Flüssigkeiten. Daher heisst es auch Kollektor und wird NUR im Zusammenhang mit
Solarthermie verwendet. Es gibt Flachkollektorenund Röhrenkollektoren.
Photovoltaik erzeugt Strom also Elektrizität für alle möglichen
Geräte.
PhotovoltaikMODULE wandeln
das LICHT der Sonne in elektrischen Strom um. Sie bestehen aus Solarzellen.
So einfach ist es. Sie hat auch einen Beitrag mit einer genauen
Bilderklärung auf dem Ökoenergieblog geschrieben. Kollektor
oder Modul - Bildanleitung für Journalisten
Cornelia Daniel beschäftigt sich schon seit 4 Jahren mit dem
Thema Sonnennergie. Ihre Diplomarbeit an der WU-Wien schrieb sie zum Thema
Solarthermie in Australien und nach dem Studium arbeitete sie Teilzeit bei
einer Photovoltaikinvestmentfirma welche Großkraftwerke in Italien und Spanien
entwickelte. Seit dem beobachtete sie auch den österreichischen Markt sehr
genau. Leider wurde die Photovoltaik im Vergleich zu anderen Ländern in
Österreich sehr stark unterdrückt. Der politische Einstellung war eher: Wir
springen erst auf, wenn das Produkt marktreif ist. Eine Gründung 2008 wäre
nicht sehr sinnvoll gewesen, da immer schon klar war, dass Gewerbebetriebe die
Hauptzielgruppe sein müssen. In ihnen wird untertags Energie gebraucht - genau
dann, wenn auch die Sonne scheint. Für diese gab es 2008 aber praktisch keine
Förderungen. So musste sie sich noch etwas mit der Gründung im Solarbereich
gedulden und sammelte in der Zwischenzeit Start-up Erfahrungen bei Projekten
mit dem IdeenStudio Mehrblick das von Hannes Offenbacher einem Fohnsdorfer und Nicole Arnitz geführt wird. Als 2010 der starke Preisverfall einsetzte wurde die
Entscheidung getroffen, die Gründung vorzubereiten. Daraus entstand das
Einzelunternehmen Dachgold - ein
Beratungsunternehmen für Gewerbebetriebe welche eine Solarthermie oder
Photovoltaikanlage einsetzen wollen. Unternehmen haben nämlich oft einfach
nicht die Zeit sich mit dem Thema auseinanderzusetzen. Geschweige denn das
Wissen um Förderungen und verschiedenste Technologien. Genau da setzt Cornelia
an. Sie arbeitet an der Seite des Kunden als "externe Mitarbeiterin"
welche sich um alle Aufgaben, die rund um eine solche Entscheidung entstehen,
kümmert. Das geht von der Kontaktaufnahme mit den Anlagenbauern,
Förderabwicklung bis hin zum Einholen von Angeboten.
Seit November 2011 ist sie auch Mitglied eines sehr feinen Kreises: ELEEP. ELEEP
steht für Emerging Leaders in Energy and Environment Policy. Es handelt sich
dabei um ein Projekt von Young
Atlanticist Forumund wird folgendermaßen beschrieben.
ELEEP ist ein dynamisches, auf Mitglieder beschränktes Forum für den
Austausch von Ideen, politischen Lösungen, Best-Practice-Beispiele und beruflicher
Weiterbildung für junge, aufstrebende Amerikaner und Europäer, die im Umwelt-
und Energiebereich arbeiten.... Wir suchen Personen mit einer Vielzahl von
beruflichen Hintergründen, einschließlich, aber nicht beschränkt auf:
Volksvertreter (lokal, regional oder auf Bundesebene), legislative Mitarbeiter,
Geschäftsleute, Akademiker, Wissenschaftler, landwirtschaftliche Experten,
Unternehmer, Experten der Staatssicherheit, Stadtplaner, Energie-Experten und
Journalisten.
Außer ihr ist noch ein weiterer Österreicher und 75 andere junge Leute aus
Amerika und Europa mit dabei. Regelmäßig werden Studienreisen für die aktivsten
Mitglieder organisiert. Ihre erste führte sie Anfang Jänner nach Detroit und
Pittsburgh, wo erarbeitet wurde, wie Industriestädte den Weg zu erneuerbaren
Energien finden.

Ein weiteres großes Informationsprojekt wurde letztes Jahr
umgesetzt. Die allererste Photovoltaikstudie
Österreich/Deutschland wurde in einer deutsch-österreichischen Kooperation
mit der VEND
consulting GmbH in Nürnberg umgesetzt. Sie vergleicht die eigentlich
wirtschaftlich so ähnlichen Länder in diesem Bereich. Die Unterschiede sind
eklatant, aber es ist auch eine große Chance diesen reifen Markt als Nachbar zu
haben. Dank dieser Entwicklung, muss Österreich das Rad nicht mehr neu
erfinden, sondern nur dafür sorgen, dass ein rascher Ausbau möglich ist. Die
Studie erscheint in den kommenden Wochen und kann bei der Vend consulting
erworben werden.
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3 Kommentare zu "Der Unterschied zwischen Solarthermie und Photovoltaik"
Iman
09.04.2012 05:47:54
Und was ist wenn es keine Atomkraft mehr gibt? Ffcr die Wahnsinns-Leistung im GigaWatt-Bereich verursachen Reaktoren den gestngrien Mfcll. Es sei denn, man wfcrde jeden Haushalt nur auf die elektrische Beleuchtung begrenzen, dann ke4men wir auch mit Solar Windkraft zum 4fachen Strompreis aus
Eduardo
23.04.2012 02:44:23
Bow Leute.. Schaut auf die Energiespeicherungspatente der d6lkonzerne! Wir kf6nnten schon seit Zeiten Teslab4s ohne d6l und Atomkraft leben!!!! Wir sollen es nur nicht. Denn Geld ist macht. Und d6l brngit Geld. Und somit ist die ganze Show nur ein Kontrollmittel ffcr die Menschen! WACHT ENDLICH AUF! UND LENRT ZU HANDELN und nicht zu labern! Davon bewegt sich der Berg auch nicht!
Jiny
24.04.2012 05:04:26
Die Menschheit hat anscheinend nicths aus Tschernobyl gelehrnt. Trotzdem wird es schwierig die Atomenergie nicht mehr zu nutzen. In der Schweiz wird so 40 Prrozent des ganzen Stromes hergestellt. Ich bin auch gegen die Atomenergie und für die Nutzung von Wind, Wasser und Sonnenenergie, aber es ist leider sehr schwierig ohne zu leben ..
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