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Donnerstag, 4. November 2021 Das auch eine Zeitspende eine Region nach vorne bringen kann wollen die Funktionäre und Mitglieder des neugegründeten Vereins „Zeitgesellschaft“ mit ihrer Arbeit bestätigen. „Auch Zeit, die von engagierten Menschen in Projekte investiert wird, kann ein wichtiger Faktor sein, um Dinge ins Laufen zu bringen Es geht nicht immer nur um finanzielle Mittel“, so SP-Langesgeschäftsführer Labg. Max Lercher bei der Auftaktveranstaltung im Zeilinger Schlössl in Knittelfeld. Als Frontmann gehört dem überparteilichen Verein zur Förderung des Zusammenlebens im Murtal & Murau neben Lercher auch VP-NRabg. Fritz Grillitsch an. Projekte die das Murtal dringend braucht sollen in`s Laufen kommen. Was dahinter steckt hat auch Mitinitiatorin Christiane Grangl vor zahlreichen Interessierten und Gästen angesprochen: „Konstruktive Zusammenarbeit ist gefragt. Es geht darum Projekten nicht nur einen Anstoß zu geben, sondern auch die Umsetzung entsprechend der Initiatoren zu schaffen.“ Grangl zeichnet für das Projektmanagement verantwortlich und sieht in der „Zeitgesellschaft“ auch eine Fortsetzung des von ihr sehr erfolgreich begleitenden Leader-Schulprojektes „Made im Murtal.“ Die Initiatoren haben sich zur Aufgabe gestellt regionale Projekte in den unterschiedlichsten Bereichen wahrzunehmen und selbstverständlich auch in der erfolgreichen Umsetzung zu begleiten. Sowohl in wirtschaftlicher, touristischer, kultureller und sozialer Hinsicht soll dadurch das Zusammenleben in den beiden Bezirken Murtal und Murau gefördert werden. „Jeder der einen Beitrag zur Entwicklung der eigenen Region leisten will ist in der überparteilischen und unabhängigen Plattform willkommen“, so Grillitsch und Lercher im Gleichklang. Grillitsch hat noch einen weiteren Ansatzupunkt genannt: „Jene Murtalerinnen und Murtaler die vor Jahren die Region aus beruflichen Gründen verlassen haben und im In- sowie Ausland Karriere gemacht haben wollen wir ins Boot holen und auf ihre Kapazitäten zurückgreifen.“ Eine Fixpunkt der Zeitgesellschaft-Gründung soll auch die Installierung von „Murtaler Stammtischen“ in Wien und Graz werden, damit man die ausgewanderten Persönlichkeiten zusammenführt und damit eventuell für die Region einen unschätzbaren Wert lukrieren kann. Mit dem Zeilinger Schlössl von Sigrid Spleit an der Sachendorfer Gasse in Knittelfeld hat man sich für diese Auftaktveranstaltung eine spezielle Location ausgesucht. Der ehemalige Schloss-Besitzer Otto Zeilinger war als Unternehmer bereits zu Beginn des 20. Jahrhunderts eine visionäre Persönlichkeit. Für die schmackhafte Bewirtung der Gäste war das Team von Michael Ranzmaier-Hausleitner zuständig. Der Einladung haben neben vielen anderen Persönlichkeiten auch BH Hofrat Mag. Ulrike Buchacher, Labg. Hermann Hartleb, die Bürgermeister Gerald Schmid, Hannes Dolleschall, Gernot Lobnig, Hermann Dullnig und Julius Koini, sowie zahlreiche Gemeinde-, Schul- und Vereinsvertreter, Wirtschaftstreibende und Unternehmer angeführt von IT-Unternehmer Ernst Hochsteger oder Stadtwerke Judenburg-Vorstand Manfred Wehr Folge geleistet. Für die musikalische Umrahmung sorgte das Musik-Quartett "elementisch-steirisch" unter der Leitung von Professor Peter Steinberger aus Weißkirchen.
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