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Freitag, 3. Februar 2017 Die aktuelle Arbeitsmarktlage mit Ende Jänner 2017 in Knittelfeld
Ende Jänner befanden sich 1.251 Personen, 487 Frauen und 764 Männer im Arbeitsmarktbezirk Knittelfeld auf Arbeitsuche. Im Vergleich zum Vorjahr ging die Arbeitslosigkeit um 27 Personen oder 2,1% zurück. Ausschlaggebend für diese Entwicklung war ausschließlich die geringere Anzahl arbeitsloser Männer. Trotz dieses Rückgangs gab es nach wie vor ein starkes Plus bei älteren Arbeitssuchenden und AusländerInnen. Der Anteil der Älteren an der Gesamtsumme lag bereits bei knapp 28%, jener der AusländerInnen bei 27%. Die Zahl jugendlicher Arbeitsloser mit 153 war auch Ende Jänner unter dem Vorjahreswert, wobei es aber geschlechtsspezifische Unterschiede gab, nämlich ein Plus von 9% bei Frauen und ein Minus von 21% bei Männern. Nach zuletzt ausgeübten Berufen waren Hilfsberufe, Bauberufe und Metall- und Elektroberufe am stärksten von Arbeitslosigkeit betroffen. Nahezu 31% aller Arbeitslosen verfügten über eine Einstellzusage eines Dienstgebers, was größtenteils die Wiederaufnahme ihrer Tätigkeit innerhalb der nächsten 6 bis 8 Wochen bedeutet. Im Jahresabstand hat sich die Situation am Stellenmarkt kaum verbessert. Dem Service für Unternehmen wurden insgesamt 87 offene Stellen und 27 Ausbildungsplätze zur Besetzung gemeldet. Die Zahl der SchulungsteilnehmerInnen hat sich im Jänner verringert. 192 Personen (100 Frauen und 92 Männer), um 20 weniger als im Vorjahr, nutzten die Aus- und Weiterbildungsangebote.
Die aktuelle Arbeitsmarktlage mit Ende Jänner 2017 in Judenburg
Guten Nachrichten gibt es von der Entwicklung am regionalen Arbeitsmarkt zu berichten, jedoch mit einem Wermutstropfen, dass die Zahl der 50+ weiter im Steigen begriffen ist. Die Zahl der vorgemerkten Personen ist mit 1.790 gegenüber dem Vergleichswert des Vorjahres um 209 oder 10,5% zurückgegangen. Somit war Steiermark weit der 2. höchste Rückgang zu verzeichnen. Differenziert nach Altersgruppen gab es bei den Jugendlichen bis unter 25 Jahren mit 76 oder 27,5% und bei der Altersgruppe der 25 bis unter 50 jährigen mit 171 oder 14,9% die meisten Abgänge aus der Arbeitslosigkeit. Hier profitierten insbesondere die männlichen Vorgemerkten von dieser positiven Entwicklung. Nach wie vor im Steigen begriffen ist die Zahl der Vorgemerkten sowohl männlich als auch weiblich bei der Personengruppe 50+ wobei sich die Zahl zusehends verringert. Aufgrund des erschwerten Zugangs in die Pension steigt auch die Zahl der Älteren ab 60 Jahre auf 51 Personen (+10) oder 24,4%. Die Zahl der vorgemerkten ausländischen Personen reduzierte sich um 33 oder 10,9%. Recht erfreulich und dynamisch entwickelt sich der regionale Stellenmarkt. Mit 232 Zugängen an gemeldeten offenen Stellen gab es ein Plus gegenüber dem Vorjahr von 92 oder 65,7%. Ein Großauftrag eines Industriebetriebes mit 45 Stellen konnte im Berichtsmonat abgedeckt werden.
Problematisch und zusehends bemerkbar ist, dass der gemeldete Facharbeiterbedarf mangels fehlender Qualifikationen bei den Vorgemerkten nicht abgedeckt werden kann. Mit entsprechenden Qualifizierungen versucht das AMS diesem negativen Trend einiger maßen entgegen zu wirken. Dies zeigt sich auch bei der leichten Zunahme der in Schulung befindlichen Personen.
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