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Neuer Obmann der Holzwelt Murau - Impulse für die Zukunft

Neuer Obmann der Holzwelt Murau - Impulse für die ZukunftDonnerstag, 30. März 2017

Anlässlich der Jahreshauptversammlung wurde Gottfried Guster, Holzbau-Unternehmer und Gründungsmitglied des Holzmuseums, als neuer Obmann der Holzwelt Murau gewählt.

Bei der Jahreshauptversammlung der Holzwelt Murau wurden neben den Förderprojekten, die aktiv angelaufen sind, auch die Weichen für die Zukunft der Holzwelt Murau neu gestellt. Mit Gottfried Guster ist erstmals ein Unternehmer an der Spitze der Leaderregion zu finden, der sich zudem auch als Experte in Sachen Holzbau auszeichnet. „Ich werde mich als Obmann der Holzwelt Murau verstärkt für das Thema Holz einsetzen, weil es mir am Herzen liegt und weil das Thema Holz der Grund war, warum es überhaupt die Leaderregion Holzwelt Murau gibt“. Er sprach auch ganz klar davon, dass er seine Visionen, Ideen und Vorstellungen in die Holzwelt einbringen will und lud alle MurauerInnen ein, Ihre Ideen in die Holzwelt Murau zu tragen, um weiterhin erfolgreich zu sein.

„Die Latte für den Obmann liegt hoch“, so Pater Gerwig Romirer, war doch der scheidende Obmann jemand, der sich persönlich stark für die Holzwelt Murau eingesetzt hat. Pater Gerwig Romirer sprach auch seine Bewunderung für den scheidenden Obmann Johann Gruber aus, der sich in einzelnen Projekten aktiv mit Ideen eingebracht hat, die Holzwelt stark nach außen vertreten hat und immer da war, wenn es darum ging, neue Lösungsansätze für Projekte zu entwickeln. Johann Gruber sah sich selbst immer als jemand, der als Führungspersönlichkeit gerne gedient hat. Gottfried Guster wird als neuer Obmann diese Herausforderungen meistern und dabei auf seinen Erfahrungsschatz als Unternehmer zurückgreifen. Mit einem Handschlag wurde die Übergabe der Ämter vollzogen und mit Handschlagqualität wird in der Holzwelt Murau weitergearbeitet.

Im Verlauf der Jahreshauptversammlung zeigte der Geschäftsführer der Holzwelt Murau, Harald Kraxner, die Erfolge der letzten Jahre auf. So konnte die Holzwelt Murau in der letzten Leaderperiode doppelt so viele Förderprojekte wie der Durchschnitt der Leaderregionen in der Steiermark umsetzen und gehört somit zu den erfolgreichsten Leaderregionen der Steiermark. Auch das alle Gemeinden des Bezirkes Murau hinter der Organisation stehen, ist keine Selbstverständlichkeit und eine Errungenschaft der letzten Leaderperiode.

Nach einem erfolgreichen Rückblick wurde auf die derzeitige Förderperiode aufmerksam gemacht: 20 Projekte befinden sich in der Umsetzung, viele davon wurden der Vollversammlung präsentiert.

Das Murauer Energiezentrum

Energie ist eine Schlüsselfrage für Österreich und Europa. Das weiß man in der Holzwelt Murau und setzt aus diesem Grund die Erfahrungen der „Energievision“ in einem Wirtschaftsprojekt um. Man bündelt dabei das Wissen von Energiesparen und dem Einsatz heimischer Energieträger, um in der Folge für Kommunen und Unternehmen kostenschonende Energielösungen zu schaffen.

Neun Gesellschafter sind am Murauer Energiezentrum beteiligt, geführt wird das Unternehmen von Ing. Kurt Woitischek, dem Geschäftsführer der Murauer Stadtwerke GmbH und Thomas Tausch, der als Vertriebsleiter agiert. Das Geschäftsmodell dieses zukunftsorientierten Unternehmens besteht darin, Energielösungen zu verkaufen. Der Fokus: Energie effizienter nutzen, Energie einsparen, Betrieb auf Öko-Energie umstellen bzw. von externen Netzen unabhängig machen. Um diese Ziele zu erreichen, bietet man von der Energiebedarfsanalyse über Optimierungsvorschläge bis hin zu Finanzierungsmöglichkeiten für Energieeffizienzsteigerungen das komplette Programm, von der Beratung bis zur technischen Umsetzung.

Die Klima- und Energiemodellregion

Wenn es um Energienutzung geht, ist Murau der „place to be“ (© Mag. Anja Fuchs). Bereits seit 2003 wird von Pionieren an Projekten getüftelt, werden ausfallsichere Energieversorgung und regionale Energiegewinnung erprobt. Somit ist der Bezirk Murau bei Wärme (zu 75 %) und bei Strom (zu mehr als 100 %) energieunabhängig. Heißt: Murau ist Ökostrom-Exporteur!

Das Erlebnisraumdesign Murau

Die Tourismusregion Murau wächst mehr und mehr zusammen – nach innen wie nach außen! Und in der Vorbereitung darauf wurde ein Projekt mit dem Arbeitstitel „Erlebnisraumdesign Murau“ lanciert. Zu diesem Projekt, Sprecher und Koordinator ist Hannes Schmidhofer, der Bürgermeister der Stadtgemeinde Oberwölz, haben sich alle Tourismusverbände der Region bekannt. Damit ist klar: die Murauer sind sich eins wieder eins zu werden!

In seiner Aussage konzentriert sich dieses Projekt auf die „großen Gipfel der Region“ (Idee: Wolfgang Eltner). Damit werden Zirbitzkogel, Kornock, Greim und Co zu Botschaftern des Bezirkes – sommers wie winters. Eine einfache wie schlüssige Idee, ist doch die Assoziation von Gästen mit Regionen oft über Berge definiert. Beispiele dafür gibt es zahlreiche. Und über diese „gedankliche Verbindung“ werden die Themen Wandern und Rad im Sommer sowie Schilauf und Schitouren im Winter transportiert.

Die Kultur in der Stube

Bereits zum zweiten Mal wird das Kulturprojekt „Stube“ (Idee: Andreas Staudinger) umgesetzt. Was schon im Vorjahr, trotz kurzer Vorbereitungszeit, großes Echo hervorgerufen hatte, geht für 2017 in eine breitere und tiefere Dimension, erstmals auch mit internationaler Beteiligung.

Übrigens: Das Projekt „Stube“ gibt einem der ältesten Räume in Gebäuden neue Bedeutungen, indem dort Kultur, je nach Raum individuell interpretiert, dargeboten wird. Klang, Lesung, Musik, Theater …

Weitere Projekte, die bearbeitet werden

Neben diesen Themen setzt man weiterhin auf individuelle Projekte, verteilt auf den gesamten Bezirk. Einige Überschriften dazu heißen: Naturlese-Schule und Auszeit im Naturpark, Holzweltkultur, Murauer Lärche, Wald, Holz & Wir oder Murauer Holzbau. Immer mit im Portfolio sind Kooperationsprogramme mit Kraft. Das Murtal und dem EU-Regionalmanagement Obersteiermark West sowie ein Jugendprojekt Stadt/Land.

Die Funktion der Holzwelt Murau

Die Leaderregion Holzwelt Murau hat eine zentrale Aufgabe: die Stützung und Entwicklung mithilfe regionaler Träger von Projekten zur Zukunftssicherung der ländlichen Region Murau. Die Finanzierung aller Projekte erfolgt gemeinsam mit Europäischer Union & Republik Österreich, dem Regionalressort vom Land Steiermark und den Gemeinden bzw. Projektträgern in der Leaderregion. Aktuell sind es rund 2 Millionen Euro, die bis 2018 in Projekten umgesetzt werden, die beantragten Förderungen belaufen sich auf rund 1,3 Millionen Euro.


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