Donnerstag, 13. Juli 2017Chancen-Camp EXPO 2.0 Mit der Abschlussveranstaltung im Holzinnovationszentrum Zeltweg, am 07. Juli, wurde nun offiziell das Chancen-Camp 2.0 beendet. Rund 45 Besucher/innen ließen sich die Präsentationen zu den Ergebnissen des Chancen-Camps nicht entgehen. LAbg. Hermann Hartleb, Vorsitzender der Großregion Obersteiermark West, eröffnete die Veranstaltung und zeigt sich von diesem Projekt begeistert: „Das Regionalmanagement Obersteiermark West verbindet mit solchen Projekten die Bezirke Murau und Murtal. Vor allem weil die großen Player unserer Region – Kraft. Das Murtal, Holzwelt Murau, IRM und HIZ – zusammenspielen. Des weiteren betonte Hartleb in seiner Eröffnungsrede die Wichtigkeit unternehmerischer Talente für die Region – denn die erzielten Ergebnisse konnten sich sehen lassen.
So entwickelte das Team Murauer Schatztruhe eine sogenannte Multi-sidedOnlineplattform. „Dies ist ein Konglomerat aus Karriereplattform, Jobbörse und – wie in Zukunft geplant – auch eine Bildungsplattform“, erklärte Harald Kraxner, Geschäftsführer der Holzwelt Murau.
„Was benötigen Betriebe der Holzwertschöpfungskette, um noch schlagkräftiger und effizienter arbeiten zu können? Und wie können diese Bedarfe von uns noch besser gedeckt werden?“ – so lauten Fragen, die das HIZ und der Holzcluster als Partner ins Chancen-Camp eingebracht haben, erklärte Barbara Reichhold vom HIZ. Auf der Suche nach Antworten war DI Martin Schlaffer, ein BOKU-Absolvent aus Wien, der im Chancen-Camp eine Brücke in seine steiermärkische Heimat legte. Das Projekt ist zwar noch nicht abgeschlossen, erste Ergebnisse zeigen jedoch bereits, dass eine Weiterentwicklung der Prototypenwerkstätte am HIZ unabdingbar ist.
Das Projekt „Glücklich leben im Murtal“ war ein Vorhaben, dass gemeinsam mit sechs berufsbegleitend Studierenden, dem Ärztezentrum Knittelfeld und regionalen Unternehmensnetzwerk „Kraft. Das Murtal“ umgesetzt wurde. „Was brauchen wir, um im Murtal jetzt und in Zukunft glücklich leben zu können?“ war die Kernfrage die es zu beantworten galt. Es zeichnete sich vor allem Nachholbedarf in den Bereichen Mobilität und Infrastruktur sowie Gesundheitswesen und Bildung ab.
Im Ergebnis bot das Chancen-Camp den Teilnehmer/innen somit ein einzigartiges und anspruchsvolles Erlebnis, bei dem sie die Region als attraktiven Lebens- und Arbeitsraum kennenlernen sowie ihre persönlichen Kompetenzen stärken konnten. Auch die teilnehmenden Betriebe erhielten mit den erzielten Ergebnissen tolle Voraussetzungen, um an einer erfolgreichen Umsetzung der gestellten Herausforderungen zu arbeiten.
« zurück
|