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Murtal: Rasche Umsetzung zukünftiger regionaler Projekte durch neues Gesetz

Murtal: Rasche Umsetzung zukünftiger regionaler Projekte durch neues GesetzDienstag, 18. Juli 2017

Über den aktuellen Stand des neuen Regionalentwicklungsgesetz berichtete bei der gemeinsamen Pressekonferenz am 17.07.2017 in Zeltweg im Hubertushof Landeshauptmann-Stv. Michael Schickhofer gemeinsam mit LAbg. Gabriele Kolar und LAbg. Hermann Hartleb und gab einen Ausblick auf die zukünftige Stärkung der steirischen Regionen.

Der Masterplan der bekannt gegeben wurde, stellte die neuen Perspektiven für die Obersteiermark West vor, so wie deren Grundideen.
„Wir wollen die Steiermark zur lebenswertesten und erfolgreichsten Region in ganz Europa machen. Dafür brauchen wir den Masterplan Steiermark. Als ersten Schritt strukturieren wir die steirische Landes- und Regionalentwicklung neu und hinterlegen sie mit einer Strategie. Über 400 Regionalentwicklungs-Projekte befinden sich bereits in Umsetzung. In allen sieben steirischen Regionen gibt es Vorzeigeprojekte. Besonders in der Obersteiermark wollen wir mit zahlreichen Projekten den Standort entwickeln, Betriebe ansiedeln und hunderte gut bezahlte Arbeitsplätze für die Steirerinnen und Steirer schaffen. Mit dem neuen Regionalentwicklungsgesetz können wir in unseren steirischen Regionen nochmal den Turbo zünden. Es kommen geregelte Finanzen, moderne Strukturen und klare Verantwortlichkeiten für alle steirischen Regionen. Die Eigenmittel, die der Region zur Verfügung stehen, werden sich in Zukunft auf rund 1,4 Millionen Euro belaufen“, so Schickhofer.

Vorsitzende LAbg. Gabriele Kolar der Großregion Oststeiermark ist über die Chancen die das neue Gesetz bieten kann erfreut: „Mit dem neuen Gesetz bekommt die Regionalentwicklung nochmal einen zusätzlichen Schub. Wir sind zwei Bezirke mit 34 Gemeinden. Das hat die Abstimmung bis jetzt sehr schwierig gemacht. Die neue gesetzliche Grundlage stärkt die Eigenverantwortung ungemein. Darüber hinaus können wir mit dem Geld weitere Förderungen auslösen. Viele bereits laufende Projekte des Regionalmanagements kommen in den Gemeinden der Bezirke Murau und Murtal sehr gut an. Diese zusätzlichen Eigenmittel eröffnen viele neue Möglichkeiten für uns in der Regionalentwicklung.“
Neben dem Masterplan ist demnach auch ein weiterer Punkt Projekte der Region anzunehmen und durch eine Zusammensetzung von Partnern eine rasche Umsetzung zu ermöglichen. Diese Koordinationsfunktion wird gesetzlich festgeschrieben.

LAbg. Hermann Hartleb bekräftigte: „Die Zusammenarbeit in der Regionalentwicklung funktioniert in unserer Region sehr gut. Dennoch erleichtert das neue Gesetz unsere Arbeit enorm. Neben finanzieller Eigenständigkeit erspart es uns viel organisatorischen Aufwand.“

Aktuell sind 44 jetzt schon parallel laufende Projekte im Gange, erwähnte Schickhofer.
Zu den geplanten Projekten zählen die Erweiterung des Breitbands auch in entlegenen Regionen, Mirko-ÖV in Form eines Ruftaxisysthems besonders im ländlichen Raum und Unterstützung der Gemeinden durchs Land im Bereich Jugendmanagement.
Die Bewerbung für Judenburg für die Europäische Kulturhauptstadt 2024 steht auch am Plan.

Wie Landeshauptmann-Stv. Michael Schickhofer sich äußerte, ist das Regionalentwicklungsgesetz ein einzigartiges Gesetz, das nicht verhindern sondern ermöglichen soll.


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