Freitag, 8. September 2017Die 2. Erzbiennale geht im Museumshof Kammern über die Bühne
Um die persönliche Wirklichkeit von neun Künstlern, allesamt aus der oder mit Bezug zur Steirischen Eisenstraße, geht es in der 2. Erzbiennale. Diese geht heuer mit Unterstützung der Marktgemeinde Kammern und den „Freunden des Museumshofes Kammern“ im Museumshof Kammern über die Bühne. Auf Initiative der Steirischen Eisenstraße stellen neben dem Kurator der Ausstellung, Albert Ecker, noch folgende Künstler ihre Werke aus: Georg Brandner, Erika Hovanny, Gottfried Leitner, Herbert Lerchegger, Laura Ecker, Behrouz Mohammedi, Veton Vejseli und Werner Walker. „Es geht um die künstlerische Reflexion unserer Lebenseinflüsse, authentisch und ungefiltert. Jeder der neun Künstler zeigt (s)eine persönliche Wirklichkeit“, so Albert Ecker.
Die Vernissage unter dem Titel „Backstage – das wirkliche Leben an der Steirischen Eisenstraße“ findet am 21. September 2017 um 19 Uhr im Museumshof Kammern statt. Die Ausstellung kann bis einschließlich 15. Oktober, jeweils von Donnerstag bis Sonntag von 10 bis 12 und 14 bis 17 Uhr, besucht werden.
„Wir alle, die Qualitäten des nicht zentral urbanen Lebens schätzen und für den eigenen Lebensmittelpunkt gewählt haben, sind dankbar, dass es immer wieder gelingt kulturell hochwertige Veranstaltungen zu initiieren und mit beträchtlichem Aufwand durchzuführen“, meint Ecker abschließend.
Die Künstler:
Georg Brandner
International bekannter und freischaffender Künstler, der in expressiv, abstrakter Form Eindrücke verarbeitet und selbst in China als „Kulturbotschafter“ Leobens Beachtung fand.
Albert Ecker
Grafiker und Maler, der in etlichen internationalen Museen zu finden ist, setzt sich mit Präzision und popartigem Gespür mit Alltäglichem auseinander. Im kulturellen Umfeld auch tätig als Lehrer am Neuen Gymnasium Leoben und der Pädagog. Hochschule in Graz.
Laura Ecker
Mit fotorealistischer Präzision und Akribie werden Dinge aufgezeichnet und festgehalten. Auch sie durfte ihr beachtenswertes Können bereits international präsentieren und als Professorin am Neuen Gymnasium in Leoben an junge Menschen weitergeben.
Erika Hovanny
Künstlerin und Lehrerin am Altern Gymnasium Leoben gelingt es in oftmals großformatigen Arbeiten intensive und dramatische Aussagen im öffentlichen Raum zu gestalten.
Gottfried Leitner
Technische Perfektion und punktgenaue Beobachtung brachten höchste Anerkennung im internationalen Kunstgeschehen. Parallel dazu läuft seine Personale in der Kunsthalle Leoben. Große Museen und Galerien sind das Umfeld, in dem seine Arbeiten zu sehen sind…
Herbert Lerchegger
Seine Kunst ist die Bühne der Ereignisse! Große Geste und großes Format sind seine Stärke, die auch mit dem Leobner Kunstpreis gewürdigt wurde. Auch er war prägend als Lehrer am Neuen Gymnasium Leoben tätig.
Behrouz Mohammedi
Ein junger Künstler mit afghanischen Wurzeln setzt sich in beachtlicher und eindrucksvollster Weise mit dramatischen Ereignissen seines Lebens auseinander. Grafische Stärke und Ausdruckskraft bestimmen seine Arbeit.
Veton Vejseli
Er lässt als jüngster Künstler mit surreal gekonnten Darstellungen aufhorchen. Ein junges Talent mit vielversprechenden Qualitäten! Technisch präzise stellt er seine Wirklichkeit dar.
Werner Walker
Surreal mit teilweise humoristischen Zügen versieht er seine Plastiken mit poetischen Titeln. Es gelingt ihm in zauberhafter Weise meist profane Gegenstände in einen neuen symbolischen Kontext zu setzen. Dadurch erreicht er eine allgemeingültige, manchmal philosophische Aussage.
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