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ASFINAG setzt bei Tunnel in der Steiermark und in Kärnten auf erneuerbare Energie

ASFINAG setzt bei Tunnel in der Steiermark und in Kärnten auf erneuerbare EnergieMittwoch, 8. November 2017

Photovoltaikanlage versorgt Herzogbergtunnel mit Strom; sechs weitere Anlagen geplant

Als erster von bald sieben Tunnel in der Steiermark und in Kärnten bezieht der Herzogbergtunnel auf der A 2 Süd Autobahn im Bereich der Pack ab sofort einen Teil seines Energiebedarfs aus der Kraft der Sonne. Die Photovoltaikanlage mit einer Modulfläche von 300 Quadratmetern wurde direkt oberhalb des Tunnelportals errichtet, die Maximalleistung beträgt 50 kW. Damit können wir den Grundstrombedarf des Tunnels decken“, bestätigt der für den „grünen Ausbau“ zuständige ASFINAG-Projektleiter Wolfgang Koppensteiner.

Die von der Photovoltaikanlage erzeugte Energie entspricht in etwa dem Jahres-Stromverbrauch von zehn durchschnittlichen Einfamilienhäusern. Beim Herzogbergtunnel kann die ASFINAG damit den Großteil der Energie selbst produzieren, der für die Beleuchtung und die Betriebs- und Sicherheitseinrichtungen benötigt wird. Eine Rückspeisung in das öffentliche Netz ist nicht vorgesehen, da die gesamte erzeugte Energie immer für den Eigenbedarf verwendet wird.

Nächstes Projekt auf der Unterflurtrasse Trebesing in Kärnten

In Summe sieben derartiger Anlagen möchte die ASFINAG in den kommenden Monaten errichten. Die nächste Photovoltaikanlage entsteht bereits auf der Unterflurtrasse Trebesing an der A 10 Tauern Autobahn. Diese soll ebenfalls noch heuer in Betrieb genommen werden.

Die Investition je Anlage beläuft sich im Schnitt auf etwa 70.000 Euro.

 


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