Freitag, 24. November 2017Am Donnerstag, dem 23. November 2017 luden die Kooperationspartner Heinzel Pulp Zellstoff Pöls AG vertreten durch Herrn Manfred Peischler, MSc und Bioenergie Wärmeservice GmbH mit dem Geschäftsführer Herrn Mag. Jakob Edler, die Hans Köstner-Initiative „Freunde für Freunde“ zu einer Besichtigung und Führung durch das Bioheizwerk Zeltweg ein.
Das Wort an die Gäste richteten neben Hans Köstner auch die beiden Organisatoren zweier sozialer Großprojekte in der Region.
Einerseits Oberst Manfred Mayer, Organisator des Fliegerballs, der dieses Mal am 3. Februar 2018 im Zentrum Judenburg stattfinden wird und andererseits Franz Waldauer, Obmann des Vereins "Freunde des Apfelberger Adventsingens". Dieses wird am Mittwoch, dem 13. Dezember 2017 in der Naturteichanlage am Apfelberger Goldhügel stattfinden. Auch heuer werden wieder bekannte Chöre, wie die „Wiltener Sängerknaben“ aus Innsbruck und zahlreiche Chöre aus der Region mitwirken und die Veranstaltung zu einem unvergesslichen Abend werden lassen. Wie jedes Jahr werden die Erlöse des Adventsingens der Steirischen Kinderkrebshilfe und bedürftigen Kindern in der Region gespendet.
Als Ehrengast konnte bei diesem Treffen Hans Köstner die Sängerin Lisa Valentin begrüßen.
Mehr als 50 Teilnehmer aus den Bezirken Murtal und Murau lauschten im Anschluss sehr aufmerksam der informativen Präsentation von Geschäftsführer Mag. Jakob Edler, dem Experten für Fernwärme. Sein Unternehmen zählt zu den größten privaten Anbietern von nachhaltigen und effizienten Wärmeversorgungen.
Der Wärmevorteil aus Pöls
Rund EUR 18 Mio. wurden von der Bioenergie Aichfeld GmbH, einem Joint Venture der Zellstoff Pöls AG und der Bioenergie Wärmeservice GmbH, investiert um für die Region eine höhere Unabhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu erlangen und die Abwärme der Zellstoffproduktion aus der Zellstoff Pöls AG sinnvoll zu nutzen. In nur 6 Monaten Bauzeit wurden 18 km Fernwärmeleitung verlegt, um aus Abwärme klimafreundliche Fernwärme zu generieren. „Der Vorteil gegenüber herkömmlichen Biomasseheizwerken liegt darin, dass bei der Zellstoffproduktion das Holz zuerst stofflich verwertet wird und erst danach die energetische Verwertung mit einem sehr hohen Wirkungsgrad erfolgt“, so Eder. Mit dem Projekt, das seit 2011 Haushalte mit Wärme versorgt werden jährlich 25.000 Tonnen fossiler CO2-Ausstoß vermieden.
Nach einer Führung durch das Heizwerk konnten die Teilnehmer bei einem Imbiss und einer Erfrischung wieder ihre Netzwerkkontakte pflegen und erweitern.
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