Dienstag, 9. Januar 2018Am Kreischberg gibt es jetzt eine einzigartige Trainingsmöglichkeit für Freestyler: Ein riesiger Lande-Airbag bietet Anna Gasser und dem österreichischen Freestyle Team ideale Trainingsbedingungen für Weltcup und Olympia!
Der Sprung in eine neue Dimension – Anna Gasser und das ÖSV-Team holen sich auf einem neuen Lande-Airbag am Kreischberg den letzten Schliff für Olympia.
Es ist im wahrsten Sinn des Wortes der „Sprung in eine neue Dimension“! Die Rede ist von der Errichtung eines 24 mal 60 Meter großen Lande-Airbags auf dem Kreischberg, auf dem die rotweiß-roten Freestyle-Snowboarder und Freeskier ihre finale Vorbereitung auf die Olympischen Winterspiele im kommenden Februar in Pyeongchang absolvieren werden.
Anna Gasser hat die Vorzüge des Lande-Airbags bei einem Training im vergangenen Sommer in den USA kennengelernt: „Der Lande-Airbag bietet vor allem beim Einstudieren neuer Sprünge unschätzbare Vorteile, weil das Verletzungsrisiko aufgrund der weichen Landung in einem Luftkissen auf null reduziert wird“, erklärte Gasser.
Die Kärntnerin war auch die treibende Kraft dahinter, dass dieses bahnbrechende Projekt innerhalb kürzester Zeit nun in Österreich umgesetzt wurde. Trotz der Tatsache, dass die Murtal Seilbahnen Betriebs GmbH als Betreiberin des Kreischbergs sowie private Partner rasch ihre Unterstützung zugesagt hatten, fehlte zunächst noch ein hoher Betrag, um die Anschaffungs- und Errichtungskosten in Höhe von 220.000 Euro abzudecken. Bei der „Lotterien Galanacht des Sports“ Anfang November in Wien, in deren Rahmen Anna Gasser als erste heimische Snowboarderin zur Sportlerin des Jahres gekürt wurde, packte die 26Jährige die Gelegenheit beim Schopf und brachte ÖSV-Präsident Peter Schröcksnadel dieses zukunftsweisende Projekt näher.
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