Dienstag, 23. Januar 2018Bewertungssystem knackte die Millionengrenze; Zufriedenheit bei 79 Prozent „Happy or not“ – das fragt die ASFINAG jeden Besucher und jede Besucherin von einem der 49 Rastplätze. Das Ergebnis ist gut „im grünen Bereich“.
Das seit Juli 2017 auf allen 49 Rastplätzen der ASFINAG installierte Bewertungssystem „Happy or not“ hat mit Jahresbeginn die Millionengrenze überschritten. Mehr als eine Million der Kundinnen und Kunden haben also bewertet, ob und wie sehr sie mit den Rastplätzen und insbesondere mit der Sauberkeit zufrieden sind. In Summe liegt der Zufriedenheitsgrad bei 79 Prozent, acht Prozent sehen Verbesserungspotenzial und 13 Prozent waren definitiv unzufrieden.
Rasche Reaktion möglich
Das auch von Flughäfen bekannte System – vier Smiley-Knöpfe von grün bis rot stehen zur Auswahl – ermöglicht es der ASFINAG, schnell zu reagieren, wenn die Qualität nicht passen sollte. „Der jeweils zuständige Autobahnmeister bekommt von jedem Rastplatz eine Auswertung“, sagt Abteilungsleiter Heimo Maier-Farkas. „Wenn die Bewertungen auffallend negativ werden, können wir sofort reagieren und zum Beispiel eine zusätzliche Reinigung veranlassen.“ Vor allem während der Hauptreisezeit, wenn die Rastplatz-Frequenz innerhalb kurzer Zeit sehr hoch ist, hilft das System hygienische Missstände sofort zu beheben.
Durch die monatliche Auswertung aller Rastplätze werden aber auch regionale Unterschiede sichtbar. Maier-Farkas: „Dadurch können wir mit den für die Reinigung beauftragten Unternehmen ebenfalls Verbesserungsvorschläge erarbeiten.“ Weil auch wenn 79 Prozent der Kundinnen und Kunden die Rastplätze
In Kärnten stechen die beiden Rastplätze besonders positiv hervor. Grafenstein Süd und Nord bekamen mit 87 beziehungsweise 88 Prozent Zufriedenheit höhere Bewertungen als der Österreich-Schnitt.
Auch steirische Rastplätze waren überdurchschnittlich: Herzogberg auf der A 2 im Packbereich und Gaishorn (A 9 nahe Liezen) erhielten von 85 Prozent, Bad Blumau (auf der A 2) von 83 Prozent ein „Daumen hoch“.
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