Freitag, 9. Februar 2018Steirische Initiative zeichnet Betriebe aus, bei denen die Vereinbarkeit von Beruf und Familie im Mittelpunkt steht.
Bereits 1991 wurde in der Steiermark von der Initiative „Taten statt Worte" der Wettbewerb „Frauen- und familienfreundlichste Betriebe" ins Leben gerufen. Seither werden jene Betriebe ausgezeichnet, die durch frauen- und familienfreundliche Lösungen Chancengleichheit schaffen und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf erleichtern. Dass das Schulungszentrum Fohnsdorf bereits vor Jahren in seiner Unternehmensphilosophie diese Idee mitgedacht und im Laufe der Jahre entsprechende Maßnahmen weiterentwickelt hat, macht sich nun bezahlt. Eine hohe MitarbeiterInnenbindung, lebensphasenorientierte Beschäftigungsmodelle, Stärkung der persönlichen und fachlichen Kompetenz sowie ein breit aufgestelltes Gesundheitsmanagement sind Ergebnisse dieser Bemühungen. Besondere Freude kommt auf, wenn diese Bemühungen auch extern Anerkennung finden. "Mit der Teilnahme am Bewerb wollen wir sowohl nach innen als auch nach außen unsere Familienfreundlichkeit darstellen. Während der Ausarbeitungs- und Erhebungsphase der unterschiedlichen Anforderungen wurde uns innerbetrieblich bewusst, wie viele familienfreundliche Akzente im SZF praktiziert werden“, sagt SZF-Betriebsratsvorsitzende Sylvia Ippavitz.
In einem feierlichen Rahmen haben Bundesministerin Juliane Bogner Strauß, WK-Präsident Josef Herk, Wirtschaftslandesrätin Barbara Eibinger-Miedl, und Ridi Steibl, Vorsitzende der Initiative „Taten statt Worte“ die Anerkennungsurkunde "familienfreundlichster Betrieb 2017 " in der Kategorie Non Profit Organisationen an SZF-Betriebsratsvorsitzende Sylvia Ippavitz, überreicht.
Das SZF sieht diese Auszeichnung aber noch lange nicht als das Ende der Entwicklung, sondern auch als neuen Auftrag, die Angebote eines lebensphasenorientierten Arbeitens noch weiter zu entwickeln.
Foto: Preisverleihung in Graz mit (v. l.) WK Präsident Josef Herk, Wirtschaftslandesrätin Barbara Eibinger-Miedl, SZF-Betriebsratsvorsitzende Sylvia Ippavitz, Bundesministerin Juliane Bogner Strauß sowie „Taten statt Worte“ – Vorsitzende Ridi Steibl.
Foto: Fischer
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