Mittwoch, 21. Februar 2018Das Bienensterben in Europa ist dramatisch. Doch jetzt will die EU-Kommission endlich handeln. Drei der bienenschädlichsten Pestizide, die sogenannten Neonicotinoide, sollen EU-weit verboten werden. Das wäre ein wichtiger Schritt gegen das Bienensterben. Doch wird die Bundesregierung das Vorhaben unterstützen? Fordere Sie jetzt zum Handeln auf - es ist 5 vor 12!
Bienen und Schmetterlinge sind lebenswichtig für die Landwirtshaft und daher für uns alle! Zwei Drittel unserer Nahrungspflanzen sind auf Bestäubung angewiesen, ihre weltweite Bestäubungsleistung wird auf unvorstellbare 200 bis 500 Milliarden Euro geschätzt. Aber auch die Bestäubung von Wildpflanzen ist wichtig, denn diese sind die Grundlage für sehr viele Insekten, Vögel und Säugetiere. Mit dem Insektensterben ist das Funktionieren unseres Ökosystems in Gefahr.
Die Zeit drängt. Uns drohen stumme Frühlinge
- Fast ein Viertel der Bienenvölker in Österreich haben den Winter 2016/2017 nicht überlebt.
- Die Hälfte von über 700 Wildbienenarten in Österreich ist vom Aussterben bedroht.
- Über die Hälfte der heimischen Schmetterlinge bei uns ist gefährdet
- Experten rechnen damit, dass es bei uns etwa 80 Prozent (!) weniger Insekten gibt als noch vor 30 Jahren.
Setzt sich diese Entwicklung fort, erleben wir bald stumme Frühlinge – ohne das Summen der Insekten.
Jetzt haben wir die Chance – die Regierung muss handeln!
Um das Insektensterben zu stoppen, braucht es ein Bündel von Maßnahmen. Denn die Ursachen sind vielfältig. Eine davon ist der stetig steigende Einsatz von Pestiziden in der Landwirtschaft. Für Insekten am gefährlichsten sind die sogenannten Neonicotinoide. Mehr als ein Jahrzehnt kämpfte GLOBAL 2000 für ihr Verbot. Jetzt will die EU-Kommission die giftigsten drei verbieten!
Im März soll darüber entschieden werden. Doch von Umweltministerin Köstinger fehlt bislang ein klares Bekenntnis zum Neonic-Verbot.
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