Dienstag, 27. Februar 2018Die Digitalisierung von Geschäftsprozessen im so genannten „Internet der Dinge“ verändert die Arbeitswelt in allen Branchen und Wirtschaftssegmenten, von der gewerblichen Wirtschaft über die Landwirtschaft bis hin zu den freien Berufen und wird auch vor dem öffentlichen Sektor nicht haltmachen. Erkennbar wird dies unter anderem durch eine zunehmende Vernetzung – nicht nur von Menschen und Prozessen, sondern auch von Maschinen und Bauteilen - mit einer enormen, bislang noch nicht dagewesenen Tragweite. Für diese sich beschleunigende, aber doch seit vielen Jahren laufende Entwicklung wird gerne das Schlagwort Industrie 4.0 verwendet - es greift jedoch zu kurz.
Die steirischen Sozialpartner sehen die Notwendigkeit, diesen bereits stattfindenden Wandel durch die zunehmende Digitalisierung als Chance aufzugreifen und positiv zu besetzen. Möglichkeiten, aber und Risiken müssen sachlich diskutiert werden. Nur gemeinsam kann den vorhandenen Ängsten in der Bevölkerung entgegengewirkt werden. Dazu soll auf Sozialpartnerebene ein Maßnahmenpaket geschnürt werden, das neben operativen Aktivitäten in der Arbeitsmarkt-, Bildungs- und Wirtschaftspolitik auch eine wissenschaftliche Untersuchung in Richtung der Auswirkungen für die Steiermark umfassen sollen.
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