Mittwoch, 28. Februar 2018Am 23. Februar 1945 wurde die Stadtgemeinde Knittelfeld von den Alliierten Luftstreitkräften bombardiert. Unzählige Tote und über 3.000 Obdachlose waren zu verzeichnen, da rund 70 % der Stadt beim Angriff zerstört wurden.
Der Wiederaufbau ist nicht zuletzt den zahlreichen Frauen zu verdanken, die unermüdlich daran arbeiteten, dass das Stadtbild jene Form annahm, die uns heute vertraut ist. Auch heuer war dieser schwarze Tag in der Geschichte Knittelfelds wieder Thema bei der Gedenkveranstaltung vor dem Bunkermahnmal in der Lobminger Straße.
Um 11 Uhr ertönte die Sirene, als Zeichen, dass am 23. Februar 1945 um diese Uhrzeit der erste Fliegeralarm ausgelöst wurde. Danach begrüßte Vizebürgermeister Mag. Guido Zeilinger die BesucherInnen der Gedenkveranstaltung und umriss kurz die tragische Geschichte des besagten Tages. Stadtarchivar Ing. Hans Rinofner legte bislang unbekannte Fakten zu diesem Einsatz der alliierten Truppen dar. Die evangelische Pfarrerin Ulrike Drössler und Diakon Max Weissenbäck umrahmten die Veranstaltung mit Gebeten für die Verstorbenen und Hinterbliebenen.
Foto v.l: Vizebürgermeister Mag. Guido Zeilinger, evang. Pfarrerin Ulrike Drössler, Diakon Max Weissenbäck und Stadtarchivar Ing. Hans Rinofner.
Foto: ©Stadtgemeinde Knittelfeld
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