Mehr als zwei Jahre gelang es Anne Frank und ihrer Familie, sich in einem Hinterhaus in der Amsterdamer Prinsengracht vor den Nationalsozialisten zu verstecken. Dann wurde die jüdische Familie verraten und von den Deutschen in verschiedene Konzentrationslager verschleppt. Anne Frank starb 1945 in Bergen-Belsen an Typhus, nur wenige Wochen vor Kriegsende. Als einziger der Familie überlebte Annes Vater Otto, die Shoa.
Er war es, der nach dem Krieg Annes Wunsch erfüllte und ihr Tagebuch, das sie während ihrer Zeit im Versteck geführt hatte, als Buch herausgab. So wurde „Das Tagebuch der Anne Frank“ zu einem der bedeutendsten und berührendsten Zeitdokumente über die Schrecken der Shoa.
Mit diesem, sehr bewegenden Monologstück konnte Petra Rohregger ihre schauspielerischen Qualitäten besonders unter Beweis stellen. Sie zählt mittlerweile zu den umtriebigsten Bühnendarstellerinnen im Land.