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Benimm ist in!

Benimm ist in!Freitag, 15. Februar 2019

Umgangsformen damals – heute
Ein persisches Sprichwort lautet: „Höflichkeit ist ein Kapital, das den reicher macht, der es ausgibt.“ Es ist heute notwendiger denn je, die Benimmregeln zu beherrschen. Ob im Internet oder im Fernsehen, auf Schritt und Tritt stößt man auf die Aussage, dass Höflichkeit und gutes Benehmen wieder stark in Mode sind. Doch Internet und auch das Handy haben unsere Umgangsformen verändert. Folge dessen wurden einige Benimmregeln abgeschafft - und einige kamen dazu!

Herren stehen zur Begrüssung auf, während Damen sitzen bleiben
Diese Regel hat sich überholt, heute gilt es als unhöflich, während der Begrüssung sitzen zu bleiben, und zwar für die Damenwelt ebenso wie für die Herren. Also, aufstehen, Augenkontakt suchen und dann begrüssen, per Handschlag, Geste oder rein verbal.

Vor dem Essen wünscht man sich gegenseitig einen „guten Appetit“
Bei offiziellen Anlässen ist es heute nicht mehr üblich, sich gegenseitig einen guten Appetit zu wünschen, bevor man zu essen beginnt. Im Kollegenkreis oder am heimischen Familientisch ist es natürlich weiterhin möglich.

Einen schwarzen Anzug trägt man nur zu Beerdigungen
Schwarz galt lange Zeit als No-go bei Businessanzügen, doch mittlerweile hat sich auch diese Farbe durchgesetzt. Sie können also auch einen schwarzen Anzug im Büro tragen.

Der Herr lässt der Dame immer den Vortritt
Auch diese Höflichkeitsgeste hat sich überholt. Heute gilt: den Vortritt hat der ranghöchste oder der älteste Anwesende, unabhängig vom Geschlecht. Und auch Damen dürfen ihrem Vorgesetzten die Tür aufhalten.

Man stösst nur mit alkoholischen Getränken an
Wenn Sie nichtalkoholische Getränke vorziehen, dürfen Sie heute jederzeit mit anstossen, ohne dass jemand daran Anstoss nehmen kann. Wobei auf das Anstossen in grosser Runde oft gänzlich verzichtet wird, eher ein Zuprosten.

Probieren erlaubt
Wenn Pärchen sich früher im Restaurant gegenseitig von ihrem Essen probieren ließen, mussten sie herablassende Blicke befürchten. Heute hat damit niemand mehr ein Problem - und die Benimmregeln im Knigge erlauben es auch

Wenn ein Anwesender niesen muss, sagt man „Gesundheit“
Bei offiziellen Anlässen, während Besprechungen und Konferenzen wirkt es störend, wenn Sie nach einem Nieser "Gesundheit" wünschen. Die Benimmregeln erlauben es aber in informellen Situationen.

Was ist beim Umgang mit den Vorgesetzten zu beachten?
Beim Angebot des "Du" ist wichtig: Es geht von dem aus, der hierarchisch höher steht - das ist anders als im Privatleben, denn hier bietet der Ältere es an. Das Gleiche gilt auch fürs Händeschütteln.

So nutzen Sie Handys richtig
•    Das Handy bei wichtigen Gesprächen völlig ausschalten.
•    SMS-Schreiben im Büro ist ein absolutes Tabu
•    Auch im Privatleben sollte man darauf verzichten ständig aufs Handy zu blicken, wenn Freunde oder Partner dabeisitzen.
•    Einen seriösen Klingelton wählen, der niemanden nervt.
•    Telefonate nie nach 22 Uhr abends und nie vor 9 Uhr früh führen.
•    Bei Telefonaten ins Ausland an die Zeitdifferenz denken.

Kinobesuch
Menschen, die ständig in ihren Popcorn-Tüten wühlen, bringen andere auf die Palme. Wenn dann auch noch getuschelt wird, ist es mit dem entspannten Filmschauen vorbei.
Die Regel: Im Kino ist man so leise wie im Theater.

 


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