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Kinder regieren in den Osterferien am Red-Bull-Ring die Kinderstadt „DOLBU“

Kinder regieren in den Osterferien am Red-Bull-Ring die Kinderstadt „DOLBU“Mittwoch, 17. April 2019

Großartiger Start und gewaltiges Interesse: Jeden Tag mehr als 200 Kinder in der Kinderstadt „DOLBU“ im "Voest Alpine Wing" und im Freigelände des Spielberger Red-Bull-Rings. Fünf Tage lang dürfen sich Kinder zwischen 6 und 12 Jahren bei freiem Eintritt in den Osterferien so richtig austoben. Ausprobieren wie es so ist, wenn man arbeiten geht, Geld verdient, Steuern zahlt und eine Bürgermeisterin und einen Bürgermeister wählen darf.

In dieser Stadt, die auf Initiative der Kinderfreunde Steiermark mit Unterstützung der Innovationsregion Murtal, Kraft.DasMurtal und vielen weiteren regionalen Partnern diese Woche am Red Bull Ring ihre Tore geöffnet hat, haben an den ersten beiden Tagen bereits fast 500 Kinder ausprobiert, wie es ist in einem Job Geld zu verdienen. Es gibt in DOLBU eine eigene Währung, den Murtaler, mit dem sich die Kinder Essen und Trinken kaufen, oder auch z.B. eine Seminargebühr bezahlen können. Der Murtaler kann bei der DOLBU-Bank einer Kinder-Filiale der Steiermärkische Sparkasse, die dieses innovative Projekt der Kinderfreunde Steiermark ebenfalls unterstützt eingelöst werden. Verdient werden kann der Murtaler von den Kinden bei mehr als 30 Stationen, die von regionalen Unternehmen wie, Edelstein Krampel, Saubermacher, murtalinfo - die auch die beliebte Kinderzeitung produziert, KiM, oder Vereinen. Um einen Job zu bekommen müssen sich die Kinder beim Arbeitsmarktservice melden, um dann eine bis max. zwei Stunden pro Betrieb zu, arbeiten. Leider kam es immer wieder zu langen Wartezeiten auf einen Job beim AMS, wie oft auch im realen Leben. Kinder können jedoch auch selbstständig ein Unternehmen gründen.

Barbara Binder, die Organisatorin von den Kinderfreunden ist hellauf begeistert über diesen tollen Zuspruch. „Noch nirgends in der Steiermark kamen an den ersten beiden Tagen so viele Kinder“. Kinderstädte gibt es schon in Graz, heuer bereits zum 5. Mal, und in Kapfenberg zum 2. Mal.

Die Teilnahme an der Kinderstadt ist kostenlos und sie ist von 8:00 bis 16:00 Uhr geöffnet. Landtagsabgeordneter Wolfgang Moitzi, der DOLBU am Montag besucht hat, war hoch erfreut, dass diese kostenlosen Kinderferien so gut angenommen werden. „Ich würde mich freuen, wenn die Kinderstadt in den nächsten Jahren wieder im Murtal stattfinden würde“, so Moitzi.

Montag um 11:00 Uhr wurde die Stadt offiziell eröffnet. Auch Bgm. Manfred Lenger, das Stadtoberhaupt von Spielberg, besuchte die Veranstaltung. Da sich die Kinder mit Gemeindepolitik in DOLBU auseinander setzen müssen, wurde Bgm. Lenger gleich mit vielen Fragen konfrontiert. Muss ein Bürgermeister auch arbeiten oder kann er nur Bürgermeister sein? Braucht man überhaupt einen Bürgermeister? Wieviel verdient ein Bürgermeister, was macht er so einen ganzen lieben Tag? Dienstag um 11:00 Uhr wurden dann eine Bürgermeisterin und ein Bürgermeister für die Kinderstadt DOLBU gewählt.

So lernen die Kinder auf spielerische Art und Weise wie eine Gemeinde funktionieren kann, müssen ihr Zusammenleben organisieren und bekommen einen Einblick wie es im wirklichen Leben abläuft.

Fotocredit: ©murtalinfo


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