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Murau: Jahreshauptversammlung stand im Zeichen der Lärche

Murau: Jahreshauptversammlung stand im Zeichen der LärcheMontag, 22. April 2019

Rückblende 2018 in die Leaderregion Holzwelt Murau: Die Natur der Region und das Wissen der hier lebenden Menschen werden zum Kommunikationsprinzip. Die Kultur sprießt an vielen Orten. Der Standort setzt auf Wirtschaft, Naturenergie, Wald und Lärche. Schon bald wird Murau zur einheitlichen Marke. Ein stiller, aber effizienter Change-Prozess.

Der Standort Murau
Die wirtschaftliche Entwicklung einer Region ist unter ständiger Beobachtung. Umso mehr, wenn ein Bezirk wie Murau ein wenig abgeschnitten ist von den Verkehrs- und Geldflüssen der Zentren. Umso intensiver gilt es, um jeden Arbeitsplatz zu kämpfen, jeden Ausbau einer Betriebsstätte und jede Unternehmensansiedelung positiv zu unterstützen. Die Holzwelt Murau hat aus diesem Grund die Standortentwicklung professionalisiert und Baumeister Dipl.-Ing. Roland Horn eingesetzt, um den Standort Murau zu fördern und professionell zu vermarkten. Wesentliche Aufgabe der Standortentwicklung ist es, eine erfolgreiche und kreative Region zu modellieren. Eine Region, die wirtschaftlich reüssiert, attraktiv ist für UnternehmerInnen und für ArbeitnehmerInnen.

Bei der Jahreshauptversammlung der Holzwelt Murau wurde das gesamte Leistungspaket eines erfolgreichen Leader-Jahres präsentiert. Obmann Gottfried Guster konnte dazu zahlreiche Ehrengäste und nahezu alle BürgermeisterInnen des Bezirkes begrüßen. Geschäftsführer Harald Kraxner stellte mit seinen ProjektleiterInnen einen umfangreichen Leistungs- und Finanzbericht vor. Der Standort Murau wird durch die zahlreichen EU-Förderprojekte nicht nur touristisch, sondern auch wirtschaftlich und kulturell gestärkt. Gemeinsamkeiten und die Stärken der Region werden in den Vordergrund gestellt, Synergien genutzt und so für einen zukunftsorientierten Bezirk gearbeitet. Als Highlight wurde der Bewirtschaftungsleitfaden zur Lärche Murau durch Prof. Hochbichler von der BOKU Wien präsentiert.

Aus zahlreichen Projekten werden Wirtschafts-Faktoren.

„Lärche Murau“ als Leitbaum für die Holzwelt
In den letzten 3 Jahren wurde das Projekt „Lärche Murau“ in Zusammenarbeit mit der Universität für Bodenkultur in Wien und mit Unterstützung der Holzwelt Murau durchgeführt. Das Ergebnis daraus ist ein praktischer Bewirtschaftungsleitfaden, den alle Forstbetriebe im Bezirk Murau kostenlos zur Verfügung gestellt bekommen. „Damit ist gewährleistet, dass die forcierte Lärcheneinbringung in den letzten 10 Jahren in den Murauer Wäldern mit der richtigen Bewirtschaftung in der Pflege und im Fortbestand seine Nachhaltigkeit erfährt“, so Bezirksforstinspektor Wilfried Schöggl. Somit stellt die Lärche eine optimale Mischbaumart im Zeichen des Klimawandels dar.

Eine Region voller Energie
Die „Energievision“ der Murauer scheint ein alter Hut, seit 2003 ist sie auf der Agenda. Und dennoch werden Jahr für Jahr sprühende Umsetzungen getätigt. Mit dem Projekt Holzasche wird aus ursprünglichem Abfall ein wertvoller Biodünger, mit dem 5 stufigen Bezirksspeicher werden die Herausforderungen der Energienetze analysiert und mit dem Klimaschulenprogramm werden schon die Kinder in Volksschulen und Neuen Mittelschulen mit „Erneuerbarer Energie“ und nachhaltigem Konsumverhalten infiziert. 

Die Natur, der Wald und der Tourismus
Warum hüpfen die Frösche? Was erzählt der Wind auf der Grebenzen? Die Tourismusregion Murau hat sich nicht nur als „Einheit rund um die Berge des Bezirkes“ neu aufgestellt – man lässt auch die Natur erzählen!  „Natur lesen lernen“ und „Erlebnisraumdesign Murau“ sind Projekte hinter diesen erfolgreichen Ideen, an deren Umsetzung bereits intensiv gearbeitet wird.

Damit ist klar: Die Murauerinnen und Murauer sind sich eins, wieder eins zu werden! Der Startknopf dafür ist gedrückt: Murau wird eine Region mit einem klaren Angebot, verständlich und attraktiv! Die Folge davon werden (nicht nur) höhere Erträge aus Tourismuseinnahmen sein.

Kultur in der Stube und auch außerhalb
Das Kulturprojekt „Stube“ (Idee: Andreas Staudinger) geht in seine nächste Runde. Es ist die vierte – und die erste, die Anerkennung vom steirischen Herbst bekommen wird.  Heuer dreht sich beim Festival STUBENrein alles um die „Reduktion auf das Wesentliche“. Demnach beschäftigen sich im Herbst 14 Stuben in 14 Gemeinden des Bezirkes Murau mit den positiven und negativen Auswirkungen dieses Themas.  

Der Standort Murau wird zur Marke
Eine für die Zukunft wesentliche Entscheidung hat die Leaderregion Holzwelt Murau getroffen: Murau sollte sich zur Marke entwickeln! Um bis dato getrennt behandelte Bereiche wie aus einem Guss nach außen und nach innen zu vermarkten, ist eine „Marke für den Bezirk Murau“ ausgeschrieben worden. Die Themen Tourismus, Wirtschaft & Standortentwicklung, Kultur und Bildung sollten künftig unter einem Marken-„Dach“ kommuniziert werden. 

Die Funktion der Holzwelt Murau
Die Leaderregion Holzwelt Murau hat eine zentrale Aufgabe: die Stützung und Entwicklung mithilfe aller Gemeinden und regionaler Träger von Projekten zur Zukunftssicherung der ländlichen Region Murau. Die Finanzierung aller Projekte erfolgt vorwiegend aus dem EULeaderförderprogramm. Aktuell sind es rund 8,0 Millionen Euro, die bis 2020 in Projekten umgesetzt werden, die beantragten Förderungen belaufen sich auf rund 4,0 Millionen Euro. Die Abwicklung erfolgt über das Regionalressort des Landes Steiermark.

Fotocredit: Holzwelt Murau


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