Mittwoch, 17. Juli 2019Berufen - gesendet - in Christus verwurzelt: Erfüllt leben im Dienst an der Frohen Botschaft
Feier des Siebzigsten Geburtstags von Abt Benedikt Plank und des Diamantenen Priesterjubiläums von Bischof Maximilian Aichern
Am Sonntag, den 14. Juli waren im Benediktinerstift St. Lambrecht zwei besondere Festtage zu begehen: Der 70. Geburtstag von Abt Benedikt Plank und der 60. Jahrestag der Priesterweihe von Bischof Maximilian Aichern.
Groß war die Gemeinschaft, die in der Stiftskirche in Verbundenheit mit den beiden Jubilaren den festlichen und fröhlichen Gottesdienst feierte, der musikalisch von Chor und Orchester der Stadtpfarrkirche St. Nikolaus zu Straßburg gestaltet war.
Prior P. Gerwig Romirer betonte in seiner Predigt, wie sehr der christliche Glaube Wert und Würde des menschlichen Lebens betont und in den Mittelpunkt der Verkündigung stellt. Die besondere Bedeutung erfährt das Leben eines Menschen, weil es unter dem Anruf Gottes steht, weil es eine Aufgabe hat und als Ganzes ein Auftrag ist, und indem es in Verbundenheit und mit Blick auf Jesus Christus gestaltet wird.
Beispielhaft wird dies an den vielen Lebensjahrzehnten und am Wirken der beiden Jubilare deutlich, die sich von Gott in die Nachfolge als Mönch und Priester haben rufen lassen und die in vielfältiger Weise von kleinsten bis zu verantwortungsvollsten Aufgaben zum Dienen bereit waren. Die Kraft dazu hat ihnen die tiefe Beziehung zu Jesus Christus verliehen.
Beiden Jubilare, die nach wie vor im Kloster und in der Seelsorge hochaktiv wirken, wurde sehr herzlich gedankt, dass sie echte und glaubwürdige Zeugen sind für die Frohe Botschaft - ausgestattet mit der Autorität einer geradlinigen Persönlichkeit, eines geerdeten Glaubens und eines liebevollen Blicks für die ihnen anvertrauten Menschen.
Am Ende des Festgottesdienstes danken Pfarrgemeinderats-Vorsitzender Alfred Walkner namens der Pfarre St. Lambrecht und Bürgermeister Fritz Sperl den beiden Jubilaren, dass sie in ihrem Dienst als Seelsorger und als Verantwortungsträger des Stiftes immer zum Wohl der Menschen tätig waren und sind.
In Vertretung von Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer sprach die Zweite Landtagspräsidentin Manuela Khom Worte des Dankes seitens des Landes Steiermark und auch im eigenen Namen: für die Verbundenheit mit der steirischen Heimat, für die Sorge um das Stift St. Lambrecht als lebendigen geistlichen Ort, sowie für die Bereitschaft, in schwierigen Fragen als diskrete Ratgeber zur Verfügung zu stehen. Gemeinsam mit der Ersten Landtagspräsidentin Gabriele Kolar und dem Nationalratsabgeordneten Karl Schmidhofer überreichte sie die Geschenke.
Diözesanbischof Wilhelm Krautwaschl sprach den beiden Jubilaren in seinem Schreiben, das der frühere Generalvikar und Dompropst Leopold Städtler überbrachte, ein herzliches Vergelt’s Gott aus. Er dankte Bischof Maximilian vor allem dafür, dass er „die soziale Frage zu seinem Anliegen gemacht hat und für die Pastoral mit Mut und Weitsicht Wege der Erneuerung ermöglicht hat, die den Menschen in ihren heutigen Lebensrealitäten entgegenkommen“. Bei Abt Benedikt bedanke er sich für sein jahrzehntelanges Wirken als Seelsorger, Prior, Stiftökonom und aktuell als Abt, bei dem er stets „Brücken gebaut, Gegensätzliches zusammengeführt und Einheit gestiftet“ hat.
Nach sehr persönlich gehaltenen Dankesworten von Bischof Maximilian Aichern und Abt Benedikt Plank schloss der Gottesdienst mit dem großen Tedeum.
Im Anschluss daran gab es viele herzliche Gratulationen bei der Agape im Stiftshof.
Anstelle von persönlichen Geschenken erhielten die beiden Jubilare - ihrer Bitte entsprechend - namhafte Zuwendungen für den gemeinnützigen Verein Domenico, der sich um das gleichnamige Sozialprojekt und den Stiftsgarten von St. Lambrecht kümmert.
Fotocredit: Kevin Geißler
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