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Murtal: Knittelfeld setzt seit 2017 kein Glyphosat mehr für Gemeindearbeiten ein.

Murtal: Knittelfeld setzt seit 2017 kein Glyphosat mehr für Gemeindearbeiten ein.Mittwoch, 28. August 2019

Wer kennt das nicht? Lästiges Unkraut zwischen Fugen, auf Wegen und Gehsteigen. Das restlose Entfernen durch ausjäten ist fast nicht möglich und sehr mühevoll. Zur chemischen Keule Glyphosat zu greifen ist nicht umweltfreundlich und zusätzlich schadet es unserer Gesundheit. Glyphosat, das umstrittene Pflanzengift, wird immer noch von Gemeinden eingesetzt, an Orten, wo Menschen unerwartet damit in Kontakt kommen können – unter anderem in Parks, auf Spielplätzen und auf Friedhöfen. Knittelfeld geht da einen anderen Weg!

Knittelfeld geht da mit gutem Beispiel voran, ist Vorreiter und macht die Unkrautentfernung auf ökologischer Basis. Die Technologie funktioniert über ein nassthermisches Verfahren. Heißwasser über 95°C wird ohne erhöhten Druck auf das Unkraut gesprüht. Das biologische Schaummittel, das dem Heißwasser zugesetzt wird, besteht aus Zucker und Maisstärke. Die Überreste lassen sich dann problemlos auffegen oder aufsammeln. Übrigens, die Stadtgemeinde Knittelfeld ist schon seit 2017 Glyphosat frei. Leider wurde die EU-weite Zulassung für das Gift Glyphosat im November 2017 trotz des breiten Widerstandes in der der Bevölkerung um fünf weitere Jahre verlängert.

Knittelfeld wurde auch 2019 Bundessieger in der Kategorie UMWELT!

Fotocredit: Stadtgemeinde Knittelfeld


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