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For Forest – Ein Wald im Wörthersee Stadion

For Forest – Ein Wald im Wörthersee StadionDonnerstag, 12. September 2019

Eine Bleistiftzeichnung des österreichischen Künstlers Max Peintner, welche 1970/71 als „Die ungebrochene Anziehungskraft der Natur“ entstand, inspirierte den Schweizer Kunstvermittler Klaus Littmann zur Umsetzung des Kunstprojektes „For Forest“ im Klagenfurter Fußballstadion. 299 Bäume mit einer Höhe von bis zu 14 Metern wurden in das Wörthersee-Stadion verpflanzt und können dort täglich bis 27. Oktober 2019 bei freiem Eintritt besichtigt werden.

Das Ziel von For Forest ist es laut Littmann, die "Wahrnehmung der Natur" zu fördern und den Blick "auf die Zukunft der Mensch-Natur Beziehung" zu schärfen. Und das Projekt lässt sich durchaus auch als Mahnmal in Bezug auf den Klimawandel verstehen. Angesichts der aktuellen Brände im Regenwald Brasiliens ist der Zeitpunkt von „For Forest“ aktueller denn je und wir alle können nur hoffen, dass der Klimawandel endlich in seinem vollen Ausmaß auch von unseren Politikern wahrgenommen wird.

1993 war Klaus Littmann in Wien und sah die Zeichnung Peintners zum ersten Mal. Fasziniert von dem Bild suchte er jahrelang nach einem Stadion um sein Vision umsetzen zu können. Im Üblichen sind ja Fußballstadien über einen längeren Zeitraum nicht verfügbar. Anders in Klagenfurt, wo für die Europameisterschaft 2008 ein Stadion um viele Millionen öffentliches Geld für einige wenige Spiele gebaut wurde. Nach jahrelangen Verhandlungen mit der Stadtgemeinde Klagenfurt konnte das Kunstprojekt heuer realisiert werden. Finanziert wird die Kunstinstallation ohne öffentliche Gelder, sondern mit dem Erlös aus Merchandising-Produkten, mit dem Verkauf von Baumpatenschaften sowie mit Geldern von privaten Sponsoren. Bei den Bäumen handelt es sich um die verschiedensten europäischen Laub- und Nadelbäume, die unter Leitung des Landschaftsarchitekten Enzo Enea im Stadion gepflanzt wurden. Nach dem 27. Oktober werden die Bäume auf einem Grundstück in der Nähe Klagenfurts eine dauerhafte „Wohnstätte“ finden und als Waldskulptur weiterhin frei zugänglich bleiben.


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