Freitag, 19. März 20211971 hat die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) als Reaktion auf die globale Waldvernichtung den 21. März (Frühlingsanfang) als Internationalen Tag des Waldes empfohlen.
Auch die Angst vor dem Tod der Bäume durch den sauren Regen trieb zehntausende Umweltschützerinnen auf die Straßen und verhalf so dem Thema Wald zu ungeheurer Medienpräsenz. Schon zu Beginn der 1970er Jahre etablierte die FAO, die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen, den Internationen Tag des Waldes um ein Zeichen gegen die globale Entwaldung zu setzen.
Der internationale Tag des Waldes macht jedes Jahr auf die Bedeutung der Wälder aufmerksam.
Wälder sind komplexe Ökosysteme. Mit optimaler Ressourcenausnutzung sind sie das produktivste Landökosystem. Nach den Ozeanen sind sie die wichtigste Einflussgröße des globalen Klimas. Sie stellen gegenüber anderen Nutzungsformen global die einzig wirksame Kohlendioxidsenke dar und sind die wichtigsten Sauerstoffproduzenten. Sie wirken ausgleichend auf den globalen Stoffhaushalt. Ihr Artenreichtum ist ein unschätzbarer Genpool, dessen Bedeutung zunehmend auch in der Industrie erkannt wird.
In Österreich wird an diesem Tag offiziell der Baum des Jahres bekanntgegeben.
Das Kuratorium Wald kürt jährlich in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus eine Baumart zum „Baum des Jahres“. Für 2021 ist dies die Sommer- und die Winterlinde.
Fotocredit: murtalinfo
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