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Sepero errichtet zweites Werk in Zeltweg

Sepero errichtet zweites Werk in ZeltwegFreitag, 1. April 2022

Tief verwurzelt und nachhaltig gewachsen. Das Murtaler Familienunternehmen Sepero mit Unternehmenshauptsitz in Spielberg ist auch heute, 37 Jahre nach der Gründung, der Korrosionsschutz-Spezialist SEPERO wird einen "bedeutenden Schritt in Richtung Automatisierung von Beschichtungen gehen". Das Unternehmen ist seit Jahren auf absolutem Erfolgskurs - das bestätigt auch der kürzlich erhaltene
ALC (AustrianLeadingCompanies) Award und die Notwendigkeit ein weiteres Werk in der Region zu errichten.

Mario-Johannes Schmerleib ist Geschäftsführer der Sepero-Gruppe, die in Spielberg ihren Hauptsitz hat, er lud am 31. März zum verspäteten Spatenstich. Baustart war bereits im November 2021. Voller Begeisterung berichtet er wie alles vor drei Jahren begonnen hat: "Wir hatten volle Auftragsbücher und mussten mehr Aufträge ablehnen, als wir annehmen konnten", somit stand fest, dass wir eine neue Halle brauchen, um die anstehenden Aufträge abzuwickeln. Aus ökologischer Sicht war der Plan eine leerstehende Halle dafür zu nutzen. Dies scheiterte leider aus mannigfachen Gründen. Deswegen sind wir auf Grundstückssuche gegangen, auch da waren einige Hürden zu nehmen. Schließlich wurden wir in Zeltweg fündig, wo wir im Bereich der Voestalpine bereits ein Werk haben. Nun entsteht „Werk II", direkt an der Bundesstraß. Einen besseren Platz und eine schnellere behördliche Abwicklung durch die Stadtgemeinde Zeltweg hätten wir uns nicht wünschen können, so Schmerleib.

Das neue Firmengelände schließt direkt an das Unternehmerzentrum AIZ, das Murauer Bierdepot und den Fliegerhorst Zeltweg an. Auf einer Fläche von rund 27.000m² entstehen eine Produktionshalle im Ausmaß von 3000 Quadratmetern, ein Bürogebäude sowie Lagerräume. Im Fokus steht auch hier die Nachhaltigkeit. Beim Bau wird auch der Umweltgedanke großgeschrieben, auf dem Flachdach der Halle vom Sepero Werk II ist eine Photovoltaikanlage mit Überschusseinspeisung geplant, welche durch ihre 720 PV-Module eine Leistung ca. 252kWp bringen wird. Die ca. 500m² großen Flachdächer des Büro- und Lagergebäudes werden begrünt ausgeführt.

Zum Einsatz am neuen Standort in Zeltweg, dem modernsten Beschichtungswerk in Europa, kommen automatisierte Anlagen zur Oberflächenvorbereitung und Lackierung von Bauteilen für Strommasten. Wegen des hohen Automatisierungsgrades können die verwendeten Beschichtungsmaterialien nachhaltig und ressourcensparend eingesetzt und hochwertige Ergebnisse erzielt werden, so Sepero Geschäftsführer Schmerleib.

Bürgermeister Günter Reichhold freut sich über diese Ansiedlung in Zeltweg im Zentrum der Region und betont: "Mit diesem Standort seid ihr noch präsenter und verkehrstechnisch bestens angebunden". Die Gemeinde Zeltweg will auch für weitere entsprechende Straßenanbindung sorgen. Reichhold wünscht dem Unternehmen passend zum Wetter beim offiziellen Spatenstich „Es soll Umsätze regnen!“

Planer Joachim Kantz von der „Oberressl & Kantz ZT-GmbH" berichtet kurz über den geplanten Bau mit Fertigteilelementen. Die Investitionskosten liegen bei acht bis zehn Millionen Euro. "Im September soll das Werk stehen und in den Probebetrieb starten", deshalb geben wir so richtig Gas, so Kantz. Der Vollbetrieb ist ab Jänner 2023 geplant.
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Kurze Geschichte zum Unternehmen
1985 wurde in Spielberg die Sepero Korrosionsschutz GmbH von Erich Schmerleib und seiner Rosemarie Schmerleib und einem weiteren Partner gegründet, im Juni 2005 wurde die Geschäftsleitung an Sohn Mario-Johannes Schmerleib übergeben. In seiner über 36-jährigen Geschichte hat sich die Fa. Sepero zu einem der weltweit führenden Unternehmen im Bereich des Korrosionsschutzes entwickelt. Neben Korrosionsschutzarbeiten zählen Strahlarbeiten mit verschiedenen Strahlmitteln, Brand- bzw. Spezialbeschichtungen, Betoninstandsetzung, Fassadenbeschichtungen, Bodenmarkierungen und Wärmedämmverbundsysteme zu den Kernbereichen von Sepero.

Bildtext: Spatenstich am neuen Sepero Firmengelände v.l. Johanna Deopito-Konrad Fördermanagerin SFG, Bürgermeister Günter Reichhold, Gabriele Semmelrock-Werzer Vorstandsdirektorin Kärntner Sparkasse AG, Planer Joachim Kantz von der „Oberressl & Kantz ZT-GmbH, Mario-Johannes Schmerleib Geschäftsführer der Sepero-Gruppe

Fotocredit: murtalinfo


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