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Flüchtlinge aus der Ukraine in St. Lambrecht spüren Herzenswärme

Flüchtlinge aus der Ukraine in St. Lambrecht spüren HerzenswärmeDienstag, 12. April 2022

Die Ankunft von bereits rund 60 Flüchtlingen aus der Ukraine in St. Lambrecht veranlasste das Team der Wandelbühne zu einer Aktion, um einerseits Kontakte zwischen der Bevölkerung von St. Lambrecht mit den Flüchtlingsfamilien zu knüpfen, andererseits finanzielle Unterstützung zu sammeln.

Volles Programm am Samstag
In der Wandelbühne St. Lambrecht, so Lukas Wachernig habe man überlegt, welche Ressourcen man hätte, um den Flüchtlingen aus der Ukraine helfen zu können. Es sind dies Familien, deshalb habe man das Herzverbundenfest organisiert. Am Vormittag hatten sich rund 100 Kinder von Flüchtlingen aber auch von St. Lambrecht und Umgebung in der alten Werkstatt im Stift St. Lambrecht zum gemeinsamen Singen, Perücken basteln, Tanzen u.a.m, beteiligt, einfach um sich gegenseitig kennenzulernen. „Die sprachliche Barriere war schon etwas Besonderes für uns alle“, so Lukas Wachernig, „aber wir spürten soviel Herzlichkeit auf beiden Seiten, somit war auch die Sprache nicht so ein großes Problem für uns alle“. Am Nachmittag füllte sich bald der Pavillon im Stiftsgarten mit Kindern und ihren Eltern sowie Männer und Frauen, die mit Spenden und Essen / Trinken die Ukrainehilfe der Wandelbühne unterstützen wollten. Vieles vom gelernten und probierten am Vormittag wurde vor Publikum gezeigt, dafür gab es viel Applaus vom Publikum.

Erfahrungen mit Flüchtlingsfamilien
Unterkunft für Flüchtlingsfamilien gibt es auch im Stift St. Lambrecht, Prior Pater Gerwig Romirer dazu: „Bei uns sind bereits 3 Familien mit insgesamt 16 Personen einquartiert, zwei Familien sind auf dem Weg über Rumänien zu uns und wenn es notwendig sein sollte, sind wir noch gerüstet“ und „wir sind sehr froh, dass es ein so breites Netzwerk bei uns gibt, Schule, Gemeinde, Ärzteschaft helfen wie auch viele Privatpersonen mit Fahrdiensten und organisatorischen Hilfen zusammen“.
Auch Vizebürgermeisterin Edith Gusterer findet viel Lob für ihre Gemeindebürger „es gibt viel Privatinitiativen, viele unterstützen uns, ein Dank auch den Veranstaltern von „Herzverbunden“, für die Flüchtlinge schon eine bedrückende Situation, die Heimat wegen eines Krieges verlassen zu müssen“. In der Volks- und Mittelschule St. Lambrecht werden 8 bzw. 10 Kinder unterrichtet, Brigitte Hilberger ist in St. Lambrecht Religionslehrerin und schildert das Geschehen in der Schule so: „Es ist vor allem deshalb schwierig weil viele nicht oder kaum Deutsch können, wir haben nun Deutschförderklassen bekommen, wir versuchen die Kinder hier mit verschiedenen Aktionen zu integrieren, etwa einen Friedenstag mit allen Kindern von VS und MS mit ukrainischen Kindern“ Eine großer Herausforderung für alle in den Schulen vor allem weil die sprachlichen Kontakte schwierig sind „wir verständigen uns manchmal über die Augen, aber wir merken, sie fühlen sich bei uns wohl“. Eltern können an Deutschkursen teilnehmen, insgesamt bemühe man sich in St. Lambrecht sehr stark den Flüchtlingsfamilien ein Stück Heimat und vor allem in Sicherheit leben zu können zu vermitteln, so zusammengefasst die Aussagen der Veranstalter und Personen, die Flüchtlingsfamilien betreuen.
Anita Galler


Bildtexte: Livemusik auf der Bühne mit „5 für Eva“.

Text und Fotocredit: Anita Galler


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