Dienstag, 17. Mai 2022Innerstädtischer Raum muss künftig anders gedacht werden – mehr Platz für Rad- und Fußverkehr, mehr Grünflächen, mehr Raum zum Verweilen, deutlich weniger Autoverkehr und Stellplätze. John Schellnhuber, einer der weltweit führenden Klimaforscher führte die Dramatik der eskalierenden Situation des Klimawandels beim Energiecamp in Murau eindrücklich vor Augen, gab jedoch auch Hoffnung: „Wir können den Klimawandel noch auf ein erträgliches Maß einschränken, aber wir müssen schnell handeln. Wir stehen vor einer Dekade, in der sich das Schicksal der Zivilisation entscheiden wird. Die klimafitte und radfreundliche Umgestaltung der Straßen und Plätze ist dringend notwendig, um die Verkehrswende voran zu treiben.
Auch wenn der Radverkehr in den vergangenen Jahren gestiegen ist und mehr BürgerInnen angeben, sich sicher zu fühlen sind schützende Radwege nach wie vor im Murtal Mangelware. In Knittelfeld ist das anders, Sicherheit steht bei den Radwegen für BGM Harald Bergmann stets im Vordergrund, den sichere Radinfrastruktur motiviert mehr Menschen, das Fahrrad zu nutzen und so aktiv einen Beitrag für eine klimafitte Stadt zu leisten.
Gemeinderat Klaus Wallner und Leiter des Städtischen Bauhofes Ing. Bernd Rehschützecker waren deshalb mit zwei Experten der AUVA auf den Knittelfelder Radwegen unterwegs. Es wurde eine Inspektionsfahrt am Radweg "Magistrale" durchgeführt. Die Prüfung wird in weiterer Folge ausgewertet und etwaige Verbesserungsvorschläge werden umgesetzt.
Fotocredit: Stadtgemeinde Knittelfeld
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