Donnerstag, 7. Juli 2022Auf der Europaburg begegnete Neumarkt mit Flüchtlingen aus der Ukraine
In Neumarkt sind gegenwärtig 90 Flüchtlinge aus der Ukraine bei 5 Familien untergebracht, meist Kinder mit ihren Müttern. Die Marktgemeinde Neumarkt und EYFON haben auf der Europaburg, besser bekannt Europahaus oder Burg Forchtenstein, zu einem ukrainischen Begegnungsfest eingeladen. Organisiert wurde diese Veranstaltung vor allem von Edith Juritsch, Gemeinderätin in Neumarkt für Europathemen zuständig und dem Team von EYFON, dieses bemüht sich vor allem um regen Kontaktaustausch vor allem der Jugend Europas auf der Europaburg in Neumarkt. Präsident von EYFON ist der frühere WKO Präsident Österreichs Christoph Leitl. Krankheitsbedingt war in seiner Vertretung der frühere Landesrat Christian Buchmann von EYFON – European Youth Forum Neumarkt vor Ort und freute sich mit Bgm. Josef Maier über den starken Besuch von hilfsbereiten Gemeindebürgern von Neumarkt.
EYFON war eine Erfindung von Christoph Leitl und stellt sich als Dialogplattform für junge Menschen in Europa. In letzter Zeit und gegenwärtig gibt es Seminare für Jugendliche aus der Ukraine, aus Lettland, Polen, Italien, Georgien auf der Europaburg, es werde in diesen Seminaren über die Zukunft Europas nachgedacht, angesichts des Krieges in der Ukraine könnten diese Begegnungen wichtige Impulse für ein friedvolles Zusammenleben der Völker geben, so BR Christian Buchmann. Er sehe sich als Teil von EYFON. Im Rahmen des Begegnungsfestes auf der Europaburg wurde ein Freundschaftsvertrag über eine intensive Zusammenarbeit von Marktgemeinde Neumarkt, EYFON und der westukrainischen Universität Ternopil unterzeichnet, man will junge Menschen in der Ukraine bestmöglich unterstützen, so die Hauptverantwortlichen. Zur Unterzeichnung des Freundschaftsvertrages sind Rektor Andriy Krysovatyy und Vizerektorin Oksana Desyatnyuk angereist. „Wir hoffen, dass wir jenes Klima, dass in Neumarkt im Geist der Hilfsbereitschaft und der Solidarität herrscht Ausdruck für Frieden und Freiheit sein soll“ so Buchmann. Für die anwesenden Ukrainer wurden die Ansprachen von einer Dolmetscherin übersetzt.
Für musikalische Beiträge sorgte eine Bläsergruppe MV Neumarkt und der Kiddychor Perchau. Den Familien und vielen Helfern für die Flüchtlinge aus der Ukraine wurden kleine Dankespräsente für ihre Bereitschaft zum Helfen von Bgm. Maier übergeben. Verköstigt wurden ukrainischer Borschtsch und regionale Mehlspeisen zugunsten der Flüchtimgshilfe.
Bildtexte:
Welle der Hilfsbereitschaft in Neumarkt, Jugendliche aus Ukraine bei Begegnungsfest am Dienstag auf der Europaburg, links Christian Buchmann, rechts Bgm. Josef Maier, mitte Rektor Andriy Krysovatyy .
Text und Fotocredit: Anita Galler
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