Montag, 8. August 2022Am Freitagnachmittag wurde in den engen Gassen von Murau viel Programm geboten
Es ist schon eine Traditionsveranstaltung, wenn sich am ersten Freitagnachmittag und Abend im August viele Murauer und Gäste von auswärts vom Hauptplatz in Murau über die Lichtensteinstrasse, Anna-Neumann-Gasse und Bahnhofstrasse zum „Gasseln“ treffen. Am Freitag war es wieder soweit, die Murauer Gastwirte, Tourismusverband, Bäuerinnen, Vereine, Feuerwehr, Geschäftsleute in Murau und viele andere haben alle Vorbereitungen getroffen, um das „Gasseln“ um 15 Uhr starten zu lassen. Ein ganzes Team war bei den Vorbereitungen aktiv, Dietmar Wieland, im Ausschuss für Jugend und Vereine wies darauf hin, dass man versucht habe, dass Gasseln auf neue Beine zu stellen. 28 Aussteller verschiedener traditioneller Handwerksrichtungen und anderes wie Livemusik, Künstler haben das Gasseln entlang der Murauer Gassen gestaltet inklusive Kulinarik von Murauer Vereine und Gastwirte. Für Kinder gab es ebenfalls wieder viel Programm so am Hauptplatz, in der Anna-Neumann-Gasse und viel Spaß hatten die Kinder mit der „Kinderfeuerwehr“ in der Bahnhofstrasse. Etwas schwierig gestalte sich die kulinarische Gestaltung beim Gasseln, weil die Murauer Gastwirte und Vereine nicht besonders begeistert sind breites Angebot zu bieten, bei den Verantwortlichen findet man dies schade. Marco Leypold hatte einen Stand an der Kreuzung zur Anna-Neumann-Gasse und Bahnhofstrasse. Für kleine Imbisse und Getränke war dennoch gesorgt, auch von den Bäuerinnen servierten Gutes vom Bauernhof.
Das Gasseln selbst gibt es seit rund 20 Jahren, ursprünglich auch „Anna Neumann lebt“, wurde von Hermann Freismuth erfunden, in den letzten Jahren habe man begonnen, dieses Fest nicht auf einige Großbühnen ablaufen zu lassen, sondern es zu einem Straßenfest mit mehreren Stationen mit Livemusik, Künstlern werden zu lassen. Dietmar Wieland „Das Gasseln ist ein Fest für die Murauer Bevölkerung und die uns besuchen, wir wollen damit Murau, im Besonderen die Innenstadt beleben“. Am Freitagabend hat sich dennoch eine Tradition wiederholt, der Gewitterregen ist nicht ausgeblieben. Letztes Jahr wurde aufgrund der Coronabestimmungen 3.500 Besucher gezählt. Diese Zahl dürfte mit Sicherheit diesmal gut überschritten sein, es war ein Kommen und Gehen, um das Angebot entlang der engen Gassen zu sehen, Freunde zu treffen, sich auszutauschen und das kulinarische Angebot zu konsumieren.
Ein Filmteam machte Aufnahmen für ein Filmprojekt, wo man die Geschichte von Murau ab 1900 bis in die Gegenwart darstellen werde, nächstes Jahr soll der Film in Murau vorgeführt werden kündigte Dietmar Wieland an.
Bildtext: Das Gasseln in Murau hat sich zu einem Straßenfest gestaltet, viel fröhliche Stimmung war den Besuchern anzumerken. Text und Fotocredit: Anita Galler
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