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Vortrag in Pöls - "Gesundheit für den Darm"

Vortrag in Pöls - Mittwoch, 5. Oktober 2022

Darmkrebs zählt zu den häufigsten Krebserkrankungen. Da dieser Krebs in frühen Stadien keine Symptome hervorruft, bleibt er oft unerkannt. Zu Thema Vorsorgekoloskopie hielt am 1. Oktober im Seminarraum Kautschitzhaus in Pöls im Rahmen von Gesundheit zum Frühstück, Prim. Dr. Jörg Matejka ein ausführliches und allgemeinverständliches Referat.

Bevor es zum eigentlichen Thema ging bat Moderator Heimo Korber den Redner um ein paar Worte zum aktuellen Stand der Coronaerkrankung. Matejka appellierte, sich die vierte Impfung geben zu lassen, es gibt einen neuen Impfstoff aber selbstverständlich ist man durch das herkömmliche Mittel auch ausreichend geschützt. Corona ist noch nicht vorbei. Die Impfung schützt nicht vor der Infektion, es geht um die Schwere der Erkrankung.

Vorsorgekoloskopie rettet Leben – wird aber noch immer viel zu wenig genutzt! Die Vorsorgekoloskopie gehört zu den wichtigsten Vorsorgeuntersuchungen für Frauen und Männer ab dem 50. Lebensjahr. Es geht darum, im Dickdarm sog. Polypen oder Adenome zu entdecken und rechtzeitig zu entfernen, weil sich aus diesen Polypen später Darmkrebs entwickeln kann. Statistisch gesehen hat jeder 4. Mensch über 50 Jahre solche Polypen. Auf Wunsch ist die Untersuchung mittels einer Dämmerschlafspritze möglich. Diese sanfte Koloskopie ermöglicht, die Untersuchung im wahrsten Sinne des Wortes zu verschlafen. Man spürt nichts und wacht entspannt wieder auf.

Es dauert relative lange bis sich aus einem Polypen Darmkrebs entwickelt. Dadurch hat man hat eine großes Zeitfenster um Polypen im Rahmen der Vorsorgekoloskopie zu entdecken. Wenn Polypen entdeckt werden, werden sie auch sofort entfernt, d.h. der Risikofaktor „Polyp bzw. Adenom“ wird nicht nur festgestellt, sondern auch gleich eliminiert. Die Intervalle bis zur nächsten Vorsorgedarmspiegelung hängen davon ab, ob es in der Familie Angehörige mit Darmkrebs gibt. Im Idealfall liegen zwischen den Vorsorgekoloskopien bis zu 10 Jahre.

Am Ende des Vortrags hatten die Besucher wieder Gelegenheit persönliche Fragen an den Fachmann zu stellen.

Text und Fotocredit: Walter Schindler


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