Dienstag, 11. Oktober 2022Es war ein Fest der Freude, die Priesterweihe von Pater Benedikt alias Andreas Legat am Sonntag in der, bis auf den letzten Platz besetzten, Basilika Seckau. Anstelle des erkrankten Salzburger Erzbischof Franz Lackner, sprang Diözesanbischof Wilhelm Krautwaschl zur Priesterweihe ein.
Durch den sonntäglichen Kirchgang und den Dienst als Ministrant im Pfarrverband St. Marein bei Neumarkt wurde der Glaube in das Leben des Andreas Legat ausgesät. Während der Schulzeit in der HTL Zeltweg ging die Saat des Glaubens dann richtig auf und im Alltag vertiefte sich die Gottesbeziehung, und sein Leben formte sich. Die wichtigsten Wegbegleiter neben der Familie waren sein Heimatpfarrer Josef Kranzl, ein Jugendgebetskreis sowie seine Schulkollegen.
In der Zeit des Zivildienstes in den Pfarren Pöllau und Pöllauberg wurde er von Gott in die Abtei Seckau geführt, wobei er sich zum Eintritt entschied und den Namen Benedikt erhielt.
Nach neun Jahren als Benediktiner und Abschluss des Theologiestudiums wurde Benedikt nun zum Priester geweiht. Während der Allerheiligenlitanei liegt der Weihekandidat ausgestreckt auf dem Boden als Zeichen der Hingabe und vertrauensvollen Bitte. Es folgte die Bekleidung mit der Kasel, dem liturgischen Gewand des Priesters und viele weitere Rituale.
In Bischof Krautwaschl’s Worte an Benedikt mischten sich sehr viele persönliche und aufmunternde Worte. „Du hast heute in der Basilika dein hier bin ich gegeben und die Gemeinschaft und Kirche hat deine Bereitschaft angenommen und begleitet dich. Ich bin dir einfach dankbar für dein JA und wünsche dir als Priester von Herzen Gottes Segen“, so der Bischof.
„Als du dich entschieden hast auch in den Lehrberuf einzusteigen, habe ich mich sehr gefreut“, sagte der Schulleiter des Abteigymnasiums in seiner Rede. Diese Bildungsstätte wurde über Jahrzehnte fast ausschließlich von Mönchen getragen.
Es spielte ein Bläserensemble mit Pauken des Musikvereins Seckau, gesungen hat der Projektchor der Pfarre und des Abteigymnasiums, Leitung Thomas Held und Organistin war Krisztina Gábor-Handl.
Am Ende der Feier und kräftigem Geläute, beim Auszug aus der Basilika gab es im Klosterhof für alle Besucher noch eine Agape.
Text und Fotocredit: Walter Schindler
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