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Christian Wehrschütz: Nah am Geschehen, mit dem Herzen dabei

Christian Wehrschütz: Nah am Geschehen, mit dem Herzen dabeiFreitag, 10. Februar 2023

Einen überaus spannenden und kurzweiligen Vortragsabend mit Buchvorstellung erlebte das Publikum am Mittwoch im Knittelfelder Kulturhaus. Kein geringerer als der Balkankorrespondent und Sturm-Anhänger Christian Wehrschütz erzählte auf lockere Art und zuweilen mit viel Humor aus seinem Berufsalltag am Westbalkan und im Kriegsgebiet der Ukraine. Das Mobiltelefon, mittlerweile besitzt er fünf, spielt in seiner Arbeit eine wichtige Rolle, wenn es um rasche unkomplizierte Live-Einstiege geht. Und welcher Ort z. B. am Flughafen ist der beste um einen Beitrag in Ruhe zu kommentieren - der Wickelraum in der Behinderten Toilette, das ist Platz und der Tisch ist ausklappbar. „Sollte Ihnen jemals von dort jemand mit einem Laptop und keinem Kind auf dem Arm entgegenkommen, so wissen Sie, das ist ein Journalist“ ergänzte Wehrschütz lächelnd. Flexibilität ist eine Grundvoraussetzung in diesem Beruf. „Ich bin kein Kriegsberichterstatter, sondern ein Korrespondent“ und er erklärte den Besuchern den Unterschied. Kurz ging Wehrschütz auf die heutige Technologie der Kriegsführung ein und erklärte die Wirkungsweise einiger schrecklicher Waffen und Geschoße.

Der Titel seines Buches trägt deshalb den Titel „Darth Vader und Jungfrau Maria“ weil zum einen der Spitzenkandidat der ukrainischen Internetpartei in der Uniform des Darth Vader (Bösewicht aus der Serie Krieg der Sterne) aufgetreten ist und andererseits wegen eines Dreherlebnissen in Međugorje, Herzegowina, was auch sehr eigenartig war.
In der Fragerunde konnten Besucher dem Vortragenden noch einige interessante Antworten herausholen z. B. wie den Stand der Vermittlungen zwischen Russland und der Ukraine, die es zurzeit leider nicht gibt, aber auch abseits des Krieges, die Situation auf dem Westbalkan, insbesondere das Verhältnis Serbien und Kosovo interessierte so manchen.

Die Frage nach einer Perspektive einer Friedensverhandlung zwischen Russland und der Ukraine beantwortete Wehrschütz folgend: „Ich sehe derzeit keine“.

Text und Fotocredit: Walter Schindler


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