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Murtal: Mein Med – Psychische Störungen im Kindes- und Jugendalter

Murtal: Mein Med –  Psychische Störungen im Kindes- und JugendalterMittwoch, 22. März 2023

Die Vortragsreihe Mein Med im Kulturhaus, mit einer Neuerung, Marlene Krainer übernahm anstelle von Mario Fraiss die Moderation, befasste sich am 21. März mit dem Thema Kinder- und Jugendpsychiatrie: Erkennen – Verstehen – Handeln. Vortragende war Dr. Lisa Hirschberger, Assistenzärztin Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie, LKH II Graz - Standort Süd. Bevor es zum Thema ging, stellte die Referentin die Kliniken in Graz, Leoben und Hartberg mit ihren Fachabteilungen vor. Psychische Störungen im Kindes- und Jugendalter sind nicht selten, eine frühestmögliche Behandlung ist essentiell. Der Weg ins Erwachsenenalter stellt Kinder und Jugendliche vor viele anspruchsvolle Aufgaben. Umso schwieriger wird es für die Betroffenen, wenn sie zusätzlich mit psychischen Problemen zu kämpfen haben oder psychisch erkranken. Die Abteilung für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapeutische Medizin in Graz bietet ambulante Diagnostik und Behandlung sämtlicher Störungsbilder der Kinder- und Jugendpsychiatrie.

In folgenden Situationen kann eine Diagnostik und Therapie durch einen Arzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie angezeigt sein:
Psychische Probleme nach akuten Belastungen oder nach traumatisierenden Ereignissen (Misshandlung und sexuelle Ausbeutung, familiäre Konflikte), Probleme mit Aufmerksamkeit und Impulsivität (z. B. ADHS), Entwicklungsauffälligkeiten in der Motorik, Sprache, auch im Zusammenhang mit Hirnfunktionsstörungen und anderen neurologischen Entwicklungsauffälligkeiten, Emotionale Störungen (z. B. extreme Ängste und Stimmungsschwankungen), Aggressives oder aufsässiges, trotziges Verhalten im Sinne einer Störung des Sozialverhaltens, Auffälligkeiten in der sexuellen Entwicklung, Probleme mit der eigenen Sexualität, Suchtprobleme (z. B. Drogenabhängigkeit, aber auch Kaufsucht oder Computerspielabhängigkeit) uvm.
Gerade bei älteren Kindern ist manchmal ein Selbstverletzendes Verhalten zu beobachten, darunter versteht man Handlungen, bei denen es zu einer bewussten Schädigung der Körperoberfläche kommt.
Wie bei jeder Vortragsreihe konnten zum Schluss Fragen an die Referentin gestellt werden.

Bildtext: VizeBgm. Erwin Schabhüttl, Moderatorin Marlene Krainer, Vortragende Lisa Hirschberger und GR. Anica Lassnig v. li.

Text und Fotocredit: Walter Schindler


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