Dienstag, 4. April 2023Neu und anders präsentierte sich die Erlebnisregion Murtal am Steiermarkfrühling. Ein eingener Erlebniweg sorgte nicht nur für Aufmerksamkeit sondern auch für reges Interesse der Gäste. Nach 3 Jahren Pause hieß es endlich wieder „Willkommen am Rathausplatz“ – die Steiermark mit ihrem gesamten Angebot lud ein und brachte 150.000 Gäste von Donnerstag bis Sonntag auf den Platz.
Alf Poiser und der R-Adler
Ein eigenes, neues Fabelwesen, hat Alf Poier für das Murtal geschaffen. Hat er doch einen Adler und den Radler kombiniert und somit den R-Adler geschaffen. Dieser wurde auf einer Sonderedition auf einen Bierdeckel von Thalheimer gebannt und am Steiermarkfrühling vorgestellt. Mit einem Auftritt auf der Hauptbühne und einem Bieranstich wurde der „RAdler“ sozusagen in die Freiheit entlassen und die Fans konnten sich ihren Bierdeckel handsignieren lassen.
Volkstänzer und Schnalzer
Ganz besonders begeisterten die Trachtenverband Oberes Murtal mit einem Programm auf der Bühne und am Platz mit ihren Tänzen und Schuhplattlern. Die Vortänzerin Marianne Hussauf sorgte mit ihrem Programm für Begeisterung. Besonders fasziniert waren die WienerInne von den Goaslschnalzern die über den Köpfen im Rhtythmus die Peitschen schwangen.
Zirbenhoheiten
Natürlich waren auch die Zirbenhoheiten vor Ort. So konnte Zirbenprinzessin Jenny Rupret das Murtal am Eröffnungstag repräsentieren. Am Wochenende begeisterten Prinzessin Julia Mostögel und Königin Melanie Tragner die Gäste und nutzten auch die Möglichkeit das Zirbenfest im August zu bewerben.
Erlebnisweg Murtal
Die Tourismusregion Murtal konnte durch die Kooperation mit einigen Ausflugszielen ein abwechlsungsreichen Aktivprogramm den Gästen anbieten. So konnten kleine und große Gäste ihre ersten Erfahrungen mit Minigolf machen. Loes Dikmans von Mountain Adventure Golf aus Hohentauern absolvierte hier ihr ganz persönliches Fitnessprogramm, beim Aufheben der Bälle. Bei Sieglinde Wrabl vom Märchenwald durften die Jüngsten das Maskottchen Mauli aufwecken und sich eine kurze Geschichte anhören. Mit Hilfe einer Fotobox von Fotofrog aus Kobenz konnten sich die Gäste ein Bild mit nach Hause mitnehmen. Das Fotomotiv war Daisy – keine Angst keine Comicfigur – sondern die Puch „Daisy“ DS 50 aus dem Puchmuseum in Judenburg. Caroline Straner und das Team des Tourismusverbandes kamen aus dem Bedienen der Fotobox gar nicht heraus. Münzprägen
konnte die Gäste bei Hannes Pfandl und seiner Truppe vom Schaubergwerk Oberzeiring, in ihrer Maximilianischen Tracht ware sie nicht nur ein Hingucker sondern auch ein beliebtes Fotomototiv. In die Welt der Kräuter entführte Eva Tragner, in einer eigenen Ausgrabungsbox des Museums Murtal, betreut von Grete Gruber und Edda Schnidpeter konnten die Kinder Schätze entdecken und bei der Judenburger Spinnrunde konnte man sehen, wie Wolle verarbeitet wird. Und wie Steinketten gefertigt werden, präsentierte Edelsteine Krampl. Und für alle, die ihr Glück versuchen wollten gab es ein Glücksrad mit zahlreichen Preisen für Klein und Groß. Für musikalische Unterhaltung sorgte außerdem am Sonntag die Riduri Musik.
Thalheimer Bier und Zirbenschnaps
Wie gut sich diese beiden vertragen bewies der gastronomische Bereich des Murtal. Michael und Roland Gross von der Sabathyhütte kooperierten mit Thalheimer und sorgten dafür, dass die Wiener Gäste auch abseits vom Wein gut versorgt wurden. Mit den zahlreichen Eigenprodukten sind die Brüder aus Obdach wahre Markenbotschafter des Murtals. Kombiniert mit dem Bier- und Saftangebot von Thalheimer konnte die Region sich auch hier optimal präsentieren.
Rückblick
Michael Ranzmaier-Hausleitner, Vorsitzender: „Ich war die ganze Zeit vor Ort und konnte miterleben, wie wir mit unserem Programm die WienerInnen begeistern konnte. Ich bin sehr stolz, über die Umsetzung und die unzähligen Kontakte, die wir schließen konnten. Wir würden uns freuen, wenn in den kommenden Jahren auch Beherbergungsbetriebe das Angebot annehmen könnten um aktiv ihr Angebot auch an den Gast zu bringen.“ Manuela Machner: „Es war eine extrem erfolgreiche Veranstaltung für uns. Auch wenn das Wetter sehr durchwachsen war haben wir den Spagat zwischen Kulinarikfest und Urlaubsmarketing hervorragend geschafft. Wir sind überzeugt hier neue Gäste für die Region gewonnen zu haben. Ich bin auch sehr stolz auf unser Team, dass trotz der Witterungsbedingungen nicht aufgehört hat die Gäste zu begeistern. Und ich bin sehr
dankbar, dass so viele Ausflugsziele mit dabei waren und sich auch persönlich eingebracht haben. Dieses Wochenende haben wir gesehen, wieviel man gemeinsam bewegen kann.“
Fotocredit: Region Murtal
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