Mittwoch, 12. April 2023Host übahaupt scho amol a Nockate g’sehn?
In der Stadtgalerie Judenburg wurde am Donnerstag die Ausstellung „Spielerisches Schaffen als Lebenselexier“ eröffnet. Einen ganzen Monat lang werden Grafiken und Malerei von Arthur Redhead zu sehen sein. 1. Vizebürgermeister Thorsten Wohleser gemeinsam mit Kurator Kurator Helmuth PLO/schnitznigg eröffneten die 2. Ausstellung in diesem Jahr.
Wohleser sieht es schon als eine Tradition, dass so viele Besucher bei den Eröffnungen anwesend sind. Auch Ploschnitznigg zeigte sich sehr begeistert, wie sich das entwickelt hat und in seiner Vorstellung des Künstlers hob er die Vielfalt Redheads hervor – „auch wenn er malt, zeichnet er“ ergänzte PLO.
Sehr humorvoll plauderte der Künstler aus seinem Leben. Das spielerische Schaffen ist ihm schon in die Wiege gelegt worden, denn im Alter von 5 Jahren hat er mit dem Zeichnen begonnen – „mit Spielzeug habe ich nie eine rechte Freude gehabt“ sagte er. Die Malerei hat Redhead das geschenkt, dass bei ihm das spielerische und kindliche bis heute angehalten hat. Glücklich schätzte er sich dass er schon in seiner Jugend von seinen Lehrern Prof. Robert Schmid, Prof. August Svoboda und Mag. Walter Cubola betreut wurde.
Eine Anekdote musste der Künstler dann doch loswerden: mit etwa Fünfzehn kam er das erste Mal mit dem Aktzeichnen in Berührung, aufgeregt wie er war kritzelte er umständlich was auf das Papier, denn es standen nur 5 Minuten Zeit zur Verfügung. Prof. Schmid schaute im über die Schulter und sagte „host übahaupt scho amol a Nockate g’sehn?, so wie du do zeichnest, bist du dos nächste Joahr noch do“.
Die Bilder sind Donnerstags von 16.00 bis 18.00 Uhr und Freitags und Samstags von 10.00 bis 12.00 Uhr in der Stadtgalerie zu besichtigen.
Text und Fotocredit: Walter Schindler
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