Mittwoch, 14. Juni 2023Über 50 Schüler:innen von sieben verschiedenen Schulen der Region Murtal haben sich in den letzten Monaten intensiv mit dem Thema Klima und Energie beschäftigt. Sie haben an Workshops, Exkursionen und Projektarbeiten teilgenommen, die von der Klima- und Energiemodellregion (KEM) Murtal organisiert wurden. Am 13. Juni stellten sie ihre Ergebnisse in der HTL Zeltweg vor und erhielten eine Auszeichnung als Klimafitte Schulen.
Die beteiligten Schulen waren das Abteigymnasium Seckau, das BG & BRG Knittelfeld und Judenburg, die Bundesschulen Fohnsdorf, die FSLE Großlobming, die HAK Judenburg sowie die HTL Zeltweg. Sie alle haben sich dem Ziel verschrieben, Klimaschutz und Nachhaltigkeit in ihren Alltag zu integrieren.
Der Schulleiter der HTL Zeltweg, Mag. Franz Pichler, begrüßte die sechs Gastschulen in seinem Haus und betonte, dass sie die Zeichen der Zeit erkannt haben. Er lobte ihren Einsatz für eine bessere Welt, auch wenn er im kleinen Rahmen stattfindet.
Der Geschäftsführer des Regionalmanagements Murau Murtal, Mag. Günter Leitner, erklärte den Hintergrund des Projekts „Klimafitte Schulen Murtal“. Er sagte, dass jeder einen Beitrag zum Klimaschutz leisten kann und dass das Regionalmanagement die Rolle hat, aktive Akteure und Experten zusammenzubringen, um Wirkung für die Sache zu erzielen.
Der KEM-Manager (Klima- und Energiemodellregion Murtal), Josef Bärnthaler, war der Hauptverantwortliche für die Durchführung der Workshops in den Schulen. Er vermittelte den Schülerinnen Wissen über die Ursachen und Folgen des Klimawandels und zeigte ihnen mögliche Handlungsansätze auf. Er machte sie auch zu Energiedetektivinnen, die in ihrer Schule nach Energiefressern suchten. Das Projekt ermöglichte auch die Zusammenarbeit mit regionalen Betrieben und Organisationen.
Die Schülerinnen präsentierten selbst ihre vielfältigen Projekte zu erneuerbarer Energie, Mobilität, Konsum und Ernährung. Sie zeigten, wie sie Klimaschutz und Nachhaltigkeit in allen Lebensbereichen umsetzen. Günter Leitner und Josef Bärnthaler überreichten ihnen eine Urkunde für die erfolgreiche Teilnahme an dem Projekt. Die Schülerinnen sind damit Vorreiter*innen für die nächste Generation. Sie haben die Energie- und Mobilitätssituation ihrer Schule analysiert und bewertet. Sie wollen energieeffizientes Verhalten langfristig in den Schulalltag integrieren.
Fotocredit: Walter Schindler
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